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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
478
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478 MAB—MAE. Nr. Iä48-l!i.'i4.

1548. Unbekannter Elfcnbeinschneider, von welchem sich imMAU 1 r ifi1 Herzoglichen Cabinct zu Gotha eine trefflich aus-iu. t\. d. ibwi geführte Statuette des Herkules befindet. Mankönnte an Michel Angolo Buonaroti denken, es wird aber an dessenAutorschaft gezweifelt.

1549. Marc Antonio Bellavia, Maler und Radirer, war um 1600

A2p TTyT -pi -n\ —1020 in Rom thätig. Bartach beschreibt I>2/ VD. 1IN. .Ei. J . Blätter von Beiner Band, welche in der Weise desAnnibalc Carracci radirt, nur etwas breiter behandelt sind. Auf einigenBlättern kommt ursprünglich das Monogramm vor, es wurde aberspäter weggenommen, da man diese Radirungen dem Annibalc Carracciunterschob. Einigt Spuren zeigen sich noch auf dem Blatte mit einemFlussgott auf der Urne, und Pan und Syrinx im Grunde. Dieses undandere Blätter wurden spater A. C. IN gezeichnet, und mit römischenZiffern versehen, lieber die Manipulation des Vineenzo Belly, unddann des Venanzio Monaldini haben wir unter A. C. IN. I. No. 338gehandelt.

1550. Marc Antonio Bellavia, Maler und Radirer, ist oben unter• M • A • B ■ I • < * em Monogramme MAB eingeführt, und wir bemerken

11 A l l daher nur, dass auf einem radirten Blatte, welchesBartsch No. [V.\ beschreibt, die Initialen vorkommen. Es stellt, einenEngel vor, welcher mit dem Kinde im himmlischen Lichte sehwebt,wahrend links der Satan lauert. Rechts unten stehen die Buchstaben■ M- A- B I , welche Bartsch übersehen hatte. 11. (> Z. 4 L. Br. 4 Z. 2 L.

1551. Michel Ang'elo Bnonaroti oder Bonaroti, der grosse Malerli/f f) (Tl Bildhauer und Architekt, hinlerliess kein

/Vi H J) Jjn + i Werk, welches nicht durch einen Kupfer-

A/ S~V Stich ' Und '" » cucrcr Zcit auch d,,rch dio

A/f ( j 7?_. ,' Lithographie vervielfältigt ist. Die Ab-

^y/U LXy UOTls. WLV . brerviatur des Namens, auch dio Inschrift:Ai /) OX y ^ tt° nar - pinx. M. A. Bon. e marm., M.

<y/t. ob ■ UOOTb. WC. A. Bona pinx., findet man auf Blätternvon Johannes Episcopius nach Malereien und plastischen Arbeiten,theils nach den Zeichnungen, welche<J. Yasari und Daniel da Volterra,oder Sebastian del Piontbo gefertigt hatten. Darunter ist das jüngsteGericht in der Sixtina, das Grabmal der Mcdiceer iu Florenz u. s. w.

1552. Michel Ange Corneille jun., Maler und Radirer, geb. zuKaA /^ Paris tti42, gest. 1708, machte seine Studien in Italien, undi/^i.w nahm dio Werke der Carracci zum Vorbilde. ILobert-Dume.snilVI. p. 28!» ff. beschreibt seine liadirungcn. Darunter ist ein grosses,sehr seltenes Blatt mit der Anbetung der Hirten. Links und im Randeist das Zeichen, sehr leicht geritzt, gr. fol.

1553. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg thätig1 T\A" H.-"N war Mil " uml(,t el " ' !1;itU: ' 1C11 mit oinC1 ' Landschaft, inr& rl'ALj welcher vier kleine Häuser, und vorn ein Schädel auf

■>-'Ö''d"*_ ins Kreuz gelegten Knochen zu bemerken sind. Untensteht verkehrt: Mors Vitium Rerum est finis, U. 1 Z. '.! L. mit 4 L.Rand, Br. 2 Z. Diese Landschaft ist unbedeutend, aber selten.

1554. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die Mitte des16. Jahrhunderts in Italien thätig war. Kr copirte das Blattvon Marc Anton, welches Bartsch No. 48 Nolre-Üame «l'escalier beschreibt. Es stellt zwei Frauen vor, wolche dieTreppe zum Tempel hinansteigen, an dessen Eingang Christus