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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
468
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468 M. Nr. 1309-1511.

1509. Joseph Georg Mansfeld, Maler und Kupferstecher, gest.^C.f. zu Wien 1818, hinterliess eine Anzahl von grösseren Blät-

u Y tern ! arbeitete aber auch für Buchhändler. Die Cursiven»-"^ 'J 60, • findet man auf Blättern in literarischen Werken und Al-manachen. Ein Blatt nach J. A. Klein stellt zwei Reiter auf einerBrücke vor, qu. fol. Klein hatte die Platte radirt, und Mansfeld siemit dem Stichel übergangen. Auf Blättern mit Blumen und Früchtennach F. Schulz kommen ebenfalls die Cursiven vor, und zwar in fol-gendem Werke: Die Well in Bildern, von Johann Edlen von Bau-meister. Wien 1788, 4.

1510. Johann Ludwig Ernst Morgenstern, Architekturmaler undyU r£? r j Restauratcur, geb. zu Rudolstadt 1738, gest. zu Frank-

-sru w jeoi& furt a M 1819j ist sdlon untcr j LEMlt und unter

J^-) eniov ß[# eingeführt, und wir verweisen im Weiteren auf

iX # r. III. No. 2755. Die Cursiven kommen auf Gemälden

fJ, nicht vor, sondern auf radirten Blättern. Letztere

jta- g ; n( j a jj C] . von j enen seines Sohnes Johann Friedrich

179*" zu unterscheiden. Der ältere Morgenstern hat nach

Zeichnungen von Seckatz gearbeitet.

1) Eine Landschaft mit jungen Bauern in Unterhaltung. Mit demersten Zeichen und der Adresse vor C. A. Grosman, fol.

2) Das nach links gekehrte Brustbild eines Orientalen, dessen bär-tiger Kopf mit einem Turban bedeckt ist. Oben links im beschattetenHintergrunde steht schwach eingeritzt: Oriijinalit, rechts L., und untenin der Mitte eine Jahrzahl, welche für 180!) genommen werden könnte.Das Blatt ist aber schon früher erschienen. Der Künstler zeichnetehier: M fenior. H. 3 Z. Br. 2 Z. 4 L.

3) Ein von vorn gesehenes männliches Brustbild in morgenländi-scher Tracht mit Turban und einer Kette um die Brust. Links imbeleuchteten Hintergründe: M* fen fec. 1106. II. 2 Z. 1 L. Br. 1 Z. 8 L.

1511. Clemens Wonzeslaus Lothar Fürst von Metternich--SKsf Kot Winneburg radirte als österreichischer Gesandter

J-e 18 /• | n j} er ]j n mehrere Blätter, und zwar unter Anleitung5K.*/'ec'/80f- des Baron Haller von Hallerstein aus Nürnberg,welcher sich um 1804 in Berlin befand. Der k. k. österreichischeStaatskanzler Fürst Mctternich-Winneburg gehört der politischen Ge-schichte an , wir haben es nur mit dem Kunstliebhaber zu thun, dahie und da Radirungen von seiner Hand vorkommen. Das ganze Werkbeläuft sich auf 24 Blätter, welches in diesem Zustande äusserst sel-ten ist. Ein vollständiges Exemplar besass Baron von Haller in Nürn-berg. In Börner's Catalog der Sammlung desselben, welche 1841 zurAuktion kam, wird es No. 1210 kurz beschrieben. Die Blätter sindin einem Qu.-Folio-Bande eingeklebt, und gingen durch den Fürsten(damals Grafen) in den Besitz des Herrn von Haller über. Bei derVersteigerung wurden diese Aetzarbeiten für die Privatsammlung desKönigs von Sachsen erworben.

Der Buchstabe M steht nur auf zwei Blättern, und zwei andereRadirungen sind mit M W bezeichnet.

1) Das Wappen des Fürsten Metternich, links von einem stehen-den Greif, rechts von einem Löwen gehalten, kl. qu. 8.

Es gibt zwei verschiedene Abdrücke. Der Löwenkopf erscheintim unvollendeten Drucke von vorn, im vollendeten in Profil.

Dann ist dasselbe Wappen auf einer kleineren Platte zum zweitenMale radirt, und kommt mit den Rctouchen vor.