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LIM-LI U. Nr. 1180—1181. 3*5
bisher nicht bekannt, und so kann man nicht Hapten, oh allenfalls daserste Blatt den vollständigen Text des Salve Regina enthält. Mankönnte es aus dpm folgenden Blatte mit der Signatur h. vormutben,auf welchem die Erklärung zu beginnen scheint,. Dieses Blatt stelltdie unter Anleitung eines Bischofs (St. Nikolaus) das Salve singendenJungfrauen vor. Hechts ist der Schrein der hl. Maria mit dem Kinde,links ein Blinder, welcher geheilt wird. Die Uehorschrift lautet: Diesungen das Sähe das vor auf erden nie gehört was vnd vnser frawher auss auf ain seyten. Die ander wider ein. wehet die krankenmit dem cruik. die woden gesund!. Nur ein einziges Blatt ist mit demNamen des Briefdruckers und Formschneiders versehen. Es stellt diehl. Jungfrau neben dem Sünder vor dem Altar knieend vor, wie siefür ihn das Jesuskind anfleht. Unten fast Innerhalb der Bandlinie,steht: . - . Uenhart. czv. regenspurck •:• Die Schrift des Namens istdieselbe, wie Jene des Textes, und somit kann man den Licnhart mitSicherheit als Formschneider bezeichnen. Dem Zeichner hat es nichtan Geist gefehlt, und wir müssen ihn als denselben erkennen, da die.Compositionen nur für das Salve Regina passen, und nicht fremdenMiniaturen entnommen seyn können. Passavant, P. gr. III. p. 48 be-schreibt auch die anderen Holzschnitte dieses fast ganz verschwundenenWerkes. Jedes Blatt ist mil Kinschluss der Einfassungslinie 8Z. 7L.koch, und t> Z, :t I.. breit.
1150. Laurenz Janss. Micker, von Brulliot u. A. irrig Michagenannt, hinterliess als Goldschmied und Knper-Itecher eine grosse Anzahl von schönen Blät-tern mit Ornamenten, welche in Folgen er-schienen, und mit grossen Buchstaben bezeichnetwurden. Et war vennuthlich der Sohn desMalers Jan Micker, welchen Immcrzeel zuden mittelmassigen Künstlern zählt. Letzterer
schreibt ihm Landschaften mit Gebäuden und vielen kleinen Figurenzu, Oh. Kramm spricht dagegen von einem grossen Gemälde, welchesden Thurm von Babel mit einer Legion von Figuren vorstellt, undeinen achtbaren Schüler des Rembrandt kundgibt. Eine Ansicht vonAmsterdam in Vogelschau, sowie sich diese Stadt um 1480 präsentirte,halt Kramm geradezu für ein Meisterstück der Kunst. Die genanntenSchriftsteller kennen aber den Laurenz Janss. Micker nicht. EineFolge von 12 Blättern mit zart gestochenen Friesen hat den Titel:Sommige. rersehei/den. spilsen. dienslelicli. ronrd' Atieamende. Goudl-tmiti. Jeught : Lonwe : Ja : Itl. fe. Tni Bande steht No. II. und dieAdresse von J. 0. Visscher. Das zweite Blatt trägt die Jahrzahl 16M»nd auf andern Blättern sind die Initialen oder das Monogramm beigefügt. Der Titel ist in einem kleinen Cartouche eingestochen, qn. 12.Dann stach Micker auch eine Folge von 12 Blättern nach Zeichnungen vonAdrian Muntinck. Sie bilden ebenfalls Kricse aus Laubwerk und Früchtenmit eingemischten Vögeln, phantastischen Thieren u. s. w. Auf demersten Blatte steht mis Versalien: Ordenaneien, van. A. Mfnlineh.Laurenz. J. Mieker. Sculp. A°. 1010. Im Rande liest man: »», F.•' : C. Visseher exeudit, qu. 12. Micker stach wohl noch einige andereKolgen für Visscher's Verlag, seine Blätter sind aber Reiten geworden.Man findet nur einzelne, wohl äusserst selten ein vollständiges llelteben.Auf solchen Blättern kommen die gegebenen /(neben vor.
1151. Livio Agresti von Forli, der Schüler des Pcrino del Vaga,Ihm ForliuHanus Jnucnlor. Z^^tir^Iti