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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
371
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LH —LJ. No. 1133-1138. Mi

niss derselben ist in dem Buche: Ludwig Hess, nebst Angabe seinerBlätter. Von l. II. Meyer. Zürich tOOO, 8. Gleichzeitig erschienauch folgendes Work: Sech» radirte Ifaturprospekte. Ein Nachlas*von Ludwig Hess, Mit Erklärungen ton Carl Grass. Zürich ittoo,kl. fol, Ini Künstler-Lexicon ist wohl das reichste Verzeichnis! derBlätter dieses Meisters. II. Lipl hat zu Meyer's Biographie dessenBildniss gestochen, 8.

1133. Ludwig Heinrich Barbiez, Stcmpelschncidcr in Berlin voni ., ,. ITIti) -1784, liinterlicss mehrere Denkmünzen auf wichtige" • Ereignisse. Die Initialen des Namens hat die Medaille

auf die Unterzeichnung der Friedenspräliminarien in Breslau 1742 mitdem Bildnisse des Königs Friedrich 11. im Schuppenharnisch, und jeneauf die Schlacht bei Frledberg, mit dem geharnischten Brustbilde Frie-drichs des Grossen \7Y.\. Eine andere Medaille auf den BreslauerFrieden trägt den Namen, und der Revers ist von P. Werner. WeitereMedaillen cait dem Namen des Künstlers sind jene auf die Einnahmeven Dresden l?4:>, auf die Erbauung der katholischen Kirohe 1747, unddie Einweihung des Invalidenhauses in Berlin in demselben Jahre.

1134. Der unbekannte Formschneider, welcher sieh dieser undj ähnlicher /eichen bediente, ist unter dem Monogramm

■5=^Jy£j],bE /,// No. 11 15 eingeführt, und wir haben auch Holzschnitte

mit den aus /. // /''bestehenden Monogrammen verzeichnet, nämlich solchein der Bibel des A. Lobwasscr von 11184. Vgl. den angezeigten Artikel.

1135. Unbekaunter Maler, welcher in der ersten Hälfte des

I / "1—' 17. Jahrhundertl in Deutsohlund thätig war. Man findet

Yr —H Bildnisse mit diesem Zeichen, welche in der Carnation ins

-*—_i JL Rothliche gehen, und schwerfällig erscheinen. Der Meister

konnte der Stadt Nürnberg nicht fremd gewesen seyn. Zu Anfang des»7, Jahrhunderts malte Lukas von VaUceaburg in Nürnberg kleine l'or-taaite in Oel, das /eichen wird sieh aber nicht auf ihn beziehen,

1136. Ludolph Heinrich Lüders, Münzmeistor in Detmold 1718bis 17«, fügte auf Stempeln die Initialen des Namens bei.

Vgl. Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen &c.

Ludwig- und Heinrich van Dolo, Buchhändler in Haag,welche um iiuni 1700 thätig waren, bedientes sieb auf ihren|vdJ Druckwerken einer in Bolz geschnittenen Vignette, welche, zwei^^ weibliche Figuren zu den Seiten eines l'.aumcs vorstellt. DasGanze ist von einem Fruchtgewinde umgeben, In welches ein Hand mit»ja Motto: AlU'li ET FORTVNA eingewunden ist. Unten in derMitte ist das gegebene Sohildchon mit LHVD. Mcymlert liytwcrf warKompagnon der genannten Buchhändler.

1138. Jakob Lehnen, Tliior-und Landschaftsmaler, geb. zu Hinterweder (803, trat zu Düssoldorf als Künstler auf, und,1 I s gründete um IWO stumm Ruf durch IrelVIieh gemalteII "■' Stillleben. Er malte sogenannte Krühstüektisobc, todtesWild, Vögel und andere Thicro , dann lilumen- und"'üchtenstttcke, Jagden und Landschaften mit, Thioren, Alles mit grosserfiaturtreue, Auf kleineren Bildern kommt das Monogramm vor, auobJJ- wnfachen Linien. Wie oben gegeben finden wir es auf einem Blatte^igenden Werkes: Schattenseiten der Düsseldorfer Maler, von J.lutier und Camphaustn, Düsseldorf 1848, fei, Das betreffende Blatteilt den Künstler selbst vor, wie er in seinem Atelier einen todteutv *chs malt.

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