342 LEI Nr. 1041-1047.
1041. Edwin Landseer, Thiermaler und Radirer in London, ist0 r\ im zweiten Hände No. 1661 eingeführt. Wir haben auf die
(_J^O radirten Hlilltor dieses berühmten Meisters aufmerksam gemacht.Auf solchen kommt das Monogramm vor, doch meistens in richtigerStellung. Vgl. II. No. 1061.
1042. Unbekannter Maler, welcher um 1750 iu Paris thätig war.f F P' )t '" ( ' er l'' uro P e düstre. Paris i76&, sind Bildnisse nachLi. Xj. rtnx. jjj m g OS tochon, jene des Henry 1. de Bourhon, desJean de Saint Bonnot und des Pierre du Terral Chevalier Bayard.Diese Männer sind sich in der Zeit ferne, und der Meister L. E. kannsie daher nicht nach dem Leben gemalt haben. Er hat somit nuralte Gemälde zum Stiche copirt.
1043. Als Münzzeichen beziehen sich die Buchstaben L—E auf
t __jM merovingischen Münzen auf die Münzstätte Limoges (Lemo-
T v \ vicas).
u - l*- | Edward Lee, Erzbischof von York, war Münzaufsehcrdes Königs Heinrich VHI. von England. Auf den von 15:il — 1S4Igeprägten Münzen kommen die Buchstaben L. E. vor.
Auf Hohenlohe'schcn Münzen von 1021 — 1850 beziehen sich dieseBuchstaben auf den Grafen Ludwig Eberhard.
1044. Ludwig Erdmann, Historien- und Genremaler von Loefzen,machte seine Studien in Düsseldorf, und tratdaselbst gegen 184!! als Künstler auf. In wei-teren Ereilen bekannt ist er durch folgendes
f P P r Y } P Werk: Deutsche Spruch wiirler und Spruch-oL/0^jL-> / o ^' - -"t2 reden in Bildern und Gedichten. Ausgeführt—" v im lithographischen Institut ton Ami u. C
20 Blätter mit. Bildern in Origvnaliitbographieen von R. Jordan, W.Camphausen, II. Ritter und anderen Düsseldorfer Künstlern. ErdmannBthographirte auch noch andere Blatter. Solche sind den DüsseldorferMonatsblätteru beigegeben. Im Jahrgang INä2 stehen die ersten Ini-tialen auf einem Blatte mit zwei Männern, welche den jüdisch.inPferdehändler fragen, warum er nur einen Sporn trage. Eine zweiteOriginallithographie ist „Judenverfolgung" betitelt. firdmann lieferteauch Zeichnungen zum Holzschnitte.
1045. Unbekannter Radirer, wohl auch Maler, welcher in derQ r\ zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden
cA-'. Qs • lebte. Er hinterlicss zwei radirte Blatter. Das eine stellteinen Mannskopf vor, auf dessen Hut die Pfeife Steckt. Das zweiteBlatt gibt ebenfalls einen männlichen Kopf, welcher Brillen auf derNase trägt, II. und Br. 1 Z. 4 L.
1046. Bernard Lepicie oder l'Epicie, Zeichner, Kupferstecher
, und Radirer, gel), zu Paris HU)!), gest. 1755, hinterlieflS eine
Anzahl von Blättern nach französischen und italienischenMeistern, auf welchen aber gewöhnlich der Name vorkommt.Die gegebenen Buchstaben findet man auf Radirungen nach A. Watteauin folgendem Werke: Figures de di/J'crens c.aracte'res, de paysageset d' Müdes dessinies d'apres nature par A Watteau — .3 Vol.Paris chez Audran et E. Chereau, gr. fol.
1047. Le Bei, Schmelzmaler, war In der zweiten Hälfte dess) £_ 18. Jahrhunderts an der k. Manufaktur in Berns thätig.
^f _ Er malte Figuren und Blumen auf Vasen und andere Ge°*—' " fasse. Le Bei bediente sieh auch der Cursiven L B.
u