324 LC. Nr. 98S—990.
staben LC, und in der Mitte: Ilenricus vun schoel formis. II. HZ.4 L. Br. IG Z. 8 L.
985. Jean le Clerc, Pormschneidor und Verleger, ist unter denI p Monogramm ICL III. No. 2182 eingeführt, und wir haben^ ^ ÄC " auch das Werk angegeben, um welches es sich hier handelt,nämlich um die Perspektive des Jean Cousin. Auf einem Blatte stehendie Buchstaben L C sc. Vgl. die angezeigte Stelle.
986. Medailleure und Münzmeister, welche LC zeichneten.I P T (' Schlickcysen nennt die beiden ersten, wir kennen aber
• ' ^ keine Gepräge von ihnen.
Gabriel Leclerc, Stompelschneider, arbeitete um 108;» in Basel,dann in Casscl und Berlin, und wurde 1737 Münzmeister in Bremen.Starb 1743.
Lorenz Carelberg-, Mfinzmeitter in Stockholm von 1700 1700.
Unbekannter Medailleur. Von ihm ist ein Vicariatsthalcr mitdem Bildnisse des Churfürstcn Johann Wilhelm von der Pfalz 1711.Unter dem Kopfe steht L C.
Diese Buchstaben bedeuten auch Liberias Conscientiae.
987. Louis Cheron, Historienmaler und Kadircr, geb. zu Paris
1000, hielt sich längere Zeit in Rom auf, kehrteLi C i/rw. er ■sc,. Ki88 wieder nach Paris zurück, musste aber alsCalvinist 1003 1'rankreich verlassen, und starb 1713 in London. Krmalte biblische und mythologische Darstellungen, und hinterlieu aucheine Anzahl radirter Blätter, welche liobert-lturncsnil III. p. 28!» ff. be-schreibt. Darunter sind grosse Blätter mit dem Namen. Auf kleinerenRadirungen stehen die Initialen des Namens.
988. Maria Lambertina Coclers, die Schwester des Louis Bernardo n r Coclers, radirte eine Anzahl von Blättern in der Weise
oLÜ/"* des Adrian van Osla.de. Inimorzcel gibt 2!i Blatter an,Im Catalog van Buren 1808 sind aber deren 13 angegeben, und dMWerk soll damit complct seyn. Sie arbeitete immer unter den Augenihres Bruders, und es scheinen die meisten Blatter ohne Namen dem-selben beigelegt zu werden. Ei sind diess Studien von Genrebildern,Gruppen, Figuren, Köpfen, tbeils in Aquatinta übergangen, llieils inZeichnungsmanicr ausgeführt. Die Oursiven LC findet man auf einerRadirung in Ostade's Manier, welche zwei Bauernmadcben und einenKnaben im Gespräche vorstellt. Vor dem Hause links im Grundesteht, ein Weib bei zwei sitzenden Kindern. Lambertina Coclers starbzu Lüttich 1817.
989. Lonis Cauquin oder Coqnin, auch Cossin und (!<>ssinusP (^ • genannt, stach um die Mitte des 17. Jahrhunderts mehrerep~ * nc Bildnisse. Hier handelt es sich aber um Blatter mit Gold-
d— G üc. Schmiedsornamenten in folgendem Werke: Liure desouuraqet (F orfeurerie fait par Gillet LEgari, orfeure du rov, ritede la Vieille-Drapprri<\ deuant le palais im barillet proche Saint-Pierre-des-AfCi» KKi.l. Die folge besteht in 14 Blattern mit Ab-bildung verschiedener Schmucksachen, von Cauquin und Collet gestochen.11. B Z. II L. Br. 4 Z. !J [,. Diese Blätter kommen selten vor.
990. Rene Louis Maurice Begnyer de Chancourtois, Maler,rf*f* Architekt und Radirer, geb. zu Nantes n:;7, gelt.°> " J^.*** zu Paris 1817, widmete sich anfangs der Architektur,
'f/y/ -, * u , m * gewann 1784 den Preil der Akademie in l'arina.6^. (*//]• oets* Später begab er sieb nach Rom, wo er jetzt ver-schiedene architektonische Ansichten in Aquarelle malte. Auch Zeich-