282 L B. Nr. 947-982.
947. Johann Ling-elbach und Leonhard Brasser müssen sichJ-) 7» y° in diese Zeichen theilen. Lingelbach fügte das erste
£j , lXdhT ' Monogramm auf Gemälden bei, welche italienischeSeehäfen, und andere Marinen vorstellen. Das zweite Zeichen gehörtdem Leonhard Brasser an, man deutete es aber früher ebenfalls aufLingelbach. Wir Indien im ersten Bande No. IMS darüber gehandelt.und verweisen auf jenen Artikel. Das radirte Blatt mit demselben,eine Copie nach D. Iiackhuysen, ist No. !> beschrieben. Auch Lingel-bach ist I. No. 1924 eingeführt. TTeber die von Lingelbach selbst ra ■dirten Blätter s. das Künstler-Lcxicon.
948. Ludwig Burger, Maler und Zeichner aus Birnbaum imGrossherzogthum Posen, ist im ersten Bande No. 1930
eingeführt, und wir verweisen nur auf jenen Artikel.
&• r Die gegebenen Monogramme, und auch mit kleinen Mo-
I ) dificationen. findet man auf Zeichnungen und Holzschnitten.
949. Best und Leloir, Formschneider in Paris, sind im erstenBande No. 1929 bereit, eingeführt, und wir beziehen uns
eJEf/JL zunächst auf jenen Artikel. Das erste Zeichen findet manauf Holzschnitten in: Paris chontant; Romancet, Chansons etc. ParistB45, 8. Die Holzschnitte dieser Meistor sind sehr zahlreich. Siearbeiteten auch in Verbindung mit Andrew, und bedienten sieh danndei gemeinschaftlichen Monogramms I. No. 228.
950. Ludolf Backhuysen, Landschafts- und Seemaler, findet unterden Initialen LH eine ausführlichere Stelle, und wir be-merken dalier liier nur, dass das Monogramm ohne Ver-bindung mit dem Namen selten vorkomme. Wir wissen nurvon einer Landschaft mit Mondschein im Privatbesitze zuHamburg.
Johannes Bol, oder ein anderer Künstler der Familie Bol,scheint durch dieses Zeichen seinen Namen angedeutety.u haben. Man findet das eine oder das andere, aufradirten Blättern, welcho wir I. No. 1031 verzeichnethaben. Ch. Kramm verweiset auf die runden Iilätter,mit Darstellungen aus der Geschichte des Propheten Jonas, welcheHieronymus Gock radirt hat, und in folgendem Werke vorkommet !Jonas de Straf-Frediker — door Theod. I'clrejum. Amsterdam (823,4. Wir haben 1. c. No. '.'> reiche Landschaften mit biblischen Scenenin Rundungen erwähnt, wahrscheinlich jene mit der Geschichte desJonas. Auf diesen Blättern kommt das Zeichen vor, aber mit derAdresse: Aux guatre Vatis, nämlich jener des Hieronymus Cock alsVerlegers. Nach Kramm sind diese Radirongen von Hans van Luyckverlegt, aber sicher nur im späteren Druck. Noch später sind sieaber zu dem Werke des Tb. l'etrcjus verwendet worden. Der genannteSchriftsteller schreibt die Zeichnungen dem Johannes oder Hans Bolzu, und somit wird sieb das Monogramm auf ihn bezieben. Wir habenI. No. 1931 nur eine Vcrmutliijng ausgesprochen.
952. B. van Lochom oder Lochern, irrig Blochom und Lochrom(B /Q genannt, hintcrliess sehr schiine Kupferstiche mit Mustern2L/,Esi^' für Goldschmiede und Ciselenre, welche um 1830—1(540bei .1. C. Visseber in Amsterdam erschienen. Seine Blätter sind zartbehandelt, besonders jene nach II. Janssen, nicht Tangen, wie Stanley-Bryan angibt. Das erste Monogramm kommt auf Blättern vor, welchein ländlichen Beschäftigungen die zwölf Monate vorstellen. Das Zeichen