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da Perugia. Parle seconda. In Venelia 1080, p. 437 und 458. A.Moller liess sich in Danzig nieder, wo in den Sammlungen vortreff-liche Zeichnungen desselben aufbewahrt werden. Im Artushofe zuDanzig ist ein schönes Gemälde des jüngsten Gerichtes, mit dem Mo-nogramm I. No 911. Auf dem Ruthhause sieht man eine Ansicht vonDanzig. Herr Pfarrer Th. Mundt besass zwei Zeichnungen: eine Ge-sangübung am Hochaltare, und ein Brustbild mit Mütze, beide mit demMonogramme und der Jahrzahl 1591« Die Zeichnung, welcher BrulliotApp. No. 74 das zweite Monogramm entnommen hat, stellt vier Männerunter einem Baume, und links im Grunde Bauten vor der Schenke vor,äusserst fein auf Pergament ausgeführt. A. Möller starb zu Danzig 1020.
917. Lambrecht, auch Lamprecht und Lamprechts, malte Con-dom vinxit. I versationsstücke und Bauernstuben in der Weise^ des Horemans, welche fast alle so stark nachge-
!
Lamb. ptnxit ) dunkelt haben, dass sie werthlos geworden sind.Lambrecht lebte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Augs-burg, und in anderen Städten. Man findet Blätter in schwarzer Ma-nier, auf welchen die Abbreviatur des Namens vorkommt.
918. Lambertus a Noirt Jnuen. •*** a , u [ einen > grossen ra-
unten Blatt, welches dio Ver-kündigung der Maria in einer Halle vorstellt. Unten liest man: Anl-Wrpiae Apud Gulielmum Silviu Regium Typographum, gr. qu. fol.Die Coinposition ist von Lambert van Noort, welcher irrig L. van Ortoder Oort genannt wird. Auf einem Gemälde im Museum zu Antwerpensteht Lambertus a Noort Jnuen: pifiyebat A" 1656. Dio Verkün-digung Maria malte Theodor van Zyl liiliO für eine Kirche in Goudaauf Glas. Unter L. V. N. kommen wir auf ihn zurück.
919. Lambertus Lomb. immtor, A - }■ Lambert Lombardus,
steht auf einem Kupferstichevon Peter a Meria, welcher den wunderbaren Fischzug vorstellt. DasBlatt erschien HiSS bei Hieronymus Cock. qu. fol.
920. Lucas Vorstermann soll nach Floren! le Comte, ürlandi,i A-y- Gandellini u. A. durch dieses Zeichen seinen Namen ange-\~i1y_j deutet haben, es muss aber von dem ältesten Künstler diesesNamens die Rede seyn. Auf einem Kupferstiche mit Loth und seinenTöchtern in der Höhle steht: Lucas Aemil Vorstermann sc. Das Mo-nogramm besteht aus L A E V, und somit könnte es auf diesen Meistergedeutet werden. Wir finden aber weder ein Gemälde, noch einenKupferstich mit demselben angegeben.
921. Leonardo Aloisio Foscarini, Münzaufseher in Venedig 1778I, ^ p —1779, fügte auf Stempeln dio Initialen des Namens bei.
' ' Vgl. Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen etc.
922. Unbekannter Goldschmied, welcher im vorletzten Decen-niuni des IS. Jahrhunderts in Überdeutschland thätig war.Das gegebene Zeichen findet man auf einem roh gestochenen
und schlecht gezeichneten Blatte, welches den hl. Georg vorstellt. Er"itüt in Rüstung zu Pferd, und du ich bohrt nach links den Drachenmi t der Lanze. Die Prinzessin steht in Mitte der Landschaft am Fusseeines Berges, auf welchem einige Gebäude sichtbar sind. Links imGrunde bemerkt man eine Höhle, in welcher der Wolf einen Cadaververzehrt. In der Mitte unten ist das gegebene Zeichen sehr schwache jngerizt. Bartsch beschreibt diese Vorstellung X. p. 24. No. 44, undgibt das Zeichen nicht au. Er hatte daher einen späteren Abdruck,
Mouograuimiateu Bd. IV. 18