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ilie ihm St. Barbara darbringt. Gegenüber sitzt Catharina mit demSchwerte. Oben erseheint Gott Vater in der Glorie, und unter ihmschwebt der hl. Geist. Unten nach rechts ist ein Täfelcben mit L.II. :t Z. 8 L. Br. 2 Z. II L.
II) Die sieben Schmerzen Maria. In der Mitte steht die hl.Jungfrau mit dem Kinde in den Annen in einer Einfassung von zweiSäulen mit Laubwerk und gothischen Ornamenten. Sieben Runde, dreirechts, drei links und eines unten, stellen die schmerzlichen Ereig-nisse aus dem Leben der Maria vor. Ueber dem unteren Kunde bemerktmau den Buchstaben L- IL 3 Z. 9 L. Br. 2 Z. 10 L.
12] Die Enthauptung dos hl. Johannes. Der Henker reicht in derMitte das Haupt des Täufers der Herodias, welche rechts bei zweiFrauen steht. Copie nach A. Dürer, B. No. 28 der Holzschnitte.H. 2 Z. 10 L. Hr. 2 Z.
13) Der Täufer Johannes mit dem Lamme in einer Wüste mitFelsen. Unten der Buchstabe Z.., 8.
14) Der hl. Hicronymus in der Felsenhöhle sitzend, rechts beieinem Crucifixe der Löwe. Das Gegenstück zu obigen Blatte.
15) [B. 8]. Hin Zierblatt mit zwei Seegöttern, welche sieb anden Armen fassen, und Keulen tragen. Oben ist ein Gct'ilss mit einemKopfe und einer Säule darüber. An letzterer ist der Buchstabe L.IL 8 Z. 1 L. Br. 1 Z. I L.
861. Unbekannter Kupferstecher, welcher um ll>3< thätig war.y Den Buchstaben L und die Jahrzahl t887 findet man auf*—*S-' einem Blatte mit dem Bildnisse [des Dr. Johannes Scheyringim starken Brustbild. Kr legt die linke Hand an den Degen, und dierechte an die Brust. Unten stehen in zwei Beiben sechs Disticha:Haec tibi Scheyring* Doctoris itnago Joannit corporis erpressese lineamenta refert — —. Man wollte dieses Bildnis« dem Lukasvon Loydcn zuschreiben, dieser Meister starb aber 1833. Das Blattgehört wahrscheinlich einem deutschen Meister an.
862. Stempel einos englischen Goldschmiedes, welcher um1828 thätig war. In der Bemal Collection zu Londonist ein Becher von Silber mit 'diesen Marken verseilen.zwischen beiden Scliildcbon ist aber ein drittes mit dem
gekrönten Kopie des Leoparden. Der Buchstabe L bezeichnet dieJahrzahl 1828. Die Gilde der Gold- und Silberarbeiter bediente sichnämlich von 1818 \'.v.\7 der lombardischen Buchstaben A-ll. undsomit bedeutet /, 1828, Das Scbildcben mit CB ist jenes des Silber-Schmiedes. Ueber dieses Verhältnis« haben wir unter dem gothischenund lombardischen Buchstaben A I. No. 8 gehandelt.
863. Unbekannter Graveur oder Goldschmied, welcher um_. ^^^ 1888 in Deutschland arbeitete. In der Ambraser Sammlung
C50 ßO zu Wien ist eine prächtig verzierte Pistole (Buffer) von^=^ ihm. Sie ist mit Reliefs in Silber, mit Arabesken undCiseluren in Eisen bedeckt, Der Verfertiger verdient den Namen eineswahren Künstlers.
864. Unbekannter Formschneider, welcher in der ersten Hälftedes III. Jahrhunderts zu Bestock für die Druckerei des LudwigDietz arbeitete. Wiechmann-Kadow (Die mecklenburgischen
=■■4 'Formschneider des Iti. Jahrhunderts S. !>) bringt ihn mit demForm chneider l'l> In Verbindung, welcher von lül!) au für die Offizinvon L. Dietz beschult igt war, und auf den wir zurückkommen. Dasobige Monogramm, welches Hr. Wiechmann-Kadow in L x t b p zerlegt,