Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
247
Einzelbild herunterladen
 

L. Nr. 859. 247

Im ersten Drucke ist die Jahrzahl 1517 verkehrt. Dann wurdesie gerade gestellt, und es fügte Martin Petri seine Adresse bei. Diespäteren Abdrücke sind retouchirt. Es gibt auch eine täuschendeCopie, welche Zani dem Jan Müller zuschreibt.

18) Christus mit der Dornenkrone in halber Figur. II. 3 Z. Br. 4 1 /» /.

111) Die Mater dolorosa, das Gegenstück zu obigem Blatte, beidemit Strahlenglorien und gegen einander gewandt.

Diese Blätter kommen in der Ottley Collcction p. 42 als Bartschunbekannt vor.

20) Der Heiland mit der Dornenkrone und die hl. Jungfrau inhalben Figuren, in der Weise des L. von Leyden geätzt und gestochen.Im Grunde ist Landschaft und der Oelbcrg mit zwei Kreuzen. Rechtsoben L mit der Jahrznhl 1522 darüber. H. 4 Z. 10 L. Br. 4 Z.

Die Wiederholung dieser Composition hat einen architektonischenHintergrund. Der Initial L ohne Jahrzahl ist rechts hinter der hl.Jungfrau. H. 3 Z. 1 L. Br. 5 Z. 1 L.Beide Blätter sind äusserst selten.

21) [B. 77]. Christus erscheint der Magdalena unter der Gestalteines Gärtners. Links oben L, rechts 1510. II. 4Z. 11 L. Br. 6Z. 2 L.

Die zweiten Abdrücke haben die Adresse des Martin Petri.

22) [B. 78]. Die Rückkehr des verlornen Sohnes, ein seltene:;Meisterstück in der Abstufung des Hintergrundes, und der Durch«bildung der Gegenstände. Unten auf dem Tafelchen L. II. (i Z. 8 1,.Br. !) Z.

Im zweiten Drucke mit der Adresse: M. Pelri exe.

23) [B. 82]. Die hl. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Halbmonde,in der Glorie mit fliegenden Haaren. Links unten L, rechts 152."S.IL 4 Z. 4 L. Br. 2 Z. 9 L.

Es gibt eine gegenseitige Copie, in welcher die hl. Jungfrau dasScepter in der rechten Hand hält.

24) [B. 84]. Die hl. Jungfrau mit dem Kinde in einer Landschaftsitzend. Unten ein Täfelchen mit /, und 1523. II. 5 Z. 0 L. Br.3 Z. 9 L.

Es existirt eine gegenseitige Copie. Die beiden anbetenden Engelsieht man gegen rechts.

25. [B. 83], Die hl. Familie in der Landschaft. Am dürrenBaume ein Täfelchen mit L. H. 7 Z. 3 L. Br. 5 Z. 5 L.

Dieses Blatt ist äusserst selten. Bartsch glaubt, es stamme ausder Zeit gegen 1508.

2(i) [B. 107]. Die Bekehrung des hl. Paulus. Unten gegen rechtsein Täfelchen mit L. 1509. II. 10 Z. 7 L. Br. 15 Z. 4 L.

Dieses bedeutende und seltene Blatt hat im zweiten Drucke dieAdresse des Martin Petri, welche aber wieder weggenommen wurde.Als die Platte ganz ausgedruckt war, wurde sie aufgestochen, und dieAbdrücke dieser Art sehen wie Copien aus.

27) [B. 122]. Magdalena, wie sie sich an der Hand eines Manneszum Tanze anschickt, figurenreiches und berühmtes Blatt In derMitte unten auf der Tafel L. 1510 H. 10 Z. 8 L. Br. 14 Z. 7 L

Die alten Abdrücke dieses berühmten Blattes vor der Adresse sindäusserst selten. Dann folgen jene mit der Adresse des Martin Petri.

Die gleichgrosse Copie mit mehreren ausdrucksvollen Köpfen erkenntman an den Doppellinien der Jahrzahl, welche im Originale einfachgestochen ist. Eine andere alte und seltene Copie, welche stets fürOriginal verkauft wird, hat die Adresse: Joan. Ameliss. ex. In einergegenseitigen Copie ist Magdalena nach links gewandt. Drei andereCopien sind schlecht, so dass man sie leicht erkennt.