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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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221
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E B-K D. Nr. 770-774. 221

1) Landschaft mit Fasanen (Faisans dans une Site pris datisles Monlagnes Alleyany en ISord-Amerique), gr. 8.

2) Landschaft mit Hirschen (Cerfs de Virginie), qu. fol.

3) Landschutt mit Enten (Les Cänards), qu. fol.

4) Die Bruttauben im Neste im Innern des Taubenhauses. Rechtsunten gegen die Mitte U. ß., qu. 4.

;>) Fünf Wildgänse auf der Haule. Ui'chls unten lt. H., qu. IS,0) Der Storch am Strande; im oberen Tlioilc eine schwimmende

Wildgans. Links unten /(. B., 8.

7) Ein stehender Storch auf der llaide; im oberen Theile eine

stehendo Wildente vom Kücken. Unten nach rechts K. B., 8.

770. Johann Karl Bock, Kupferstecher in Nürnberg um 1780—J/" b r 1810, ist unter den Initialen /. K. B. TU. No. 2098. bereits

/ eingeführt, und wir haben auch das Werk mit den Ab-bildungen von Gemmen erwähnt, für welches Bock gearbeitet hat. Aufdem Blatte mit Harpocrates kommen die gegebenen Buchstaben vor.

771. Charles Knapten, Maler und Kupferstecher, geb. zu Londonrfcr 1098, ist im zweiten Bande No. 294 eingeführt, und wir ver--^" weisen auf jenen Artikel. Das Monogramm kommt auf Blätternvor, welche Zeichnungen von Annibale Carracci in Tusch- und Crayon-manier nachahmen. Ch. Knapten starb 1700.

772. Unbekannter Goldschmied, wahrscheinlich aus der Familie| der Klimm in Nürnberg, hinterlicss ein geringes

VT ^-n Blättchen, welches zwei unten mit einer Schleife

J\ v—' i zusammengebundene Blumen in einem Herzschilde

^ Vj V ▲ zeigt. Platten dieser Art reichten die Goldschmiede

O». C V do in Nürnberg bei dem Zunftamto ein , um dadurch

die Befähigung im Graviren zu beurkunden. Zu Anfang unseres Jahr-hunderts wurden alle im Zunftarchive vorhandenen Platten an einenKupferschmied verkauft. Die Abdrücke sind selten. II. 1 Z. 8 L.Br. 2 Z.

773. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des 17.KC. Jahrhunderts thätig war, und aus der Schule des ]!. Sprangerhervorging. Diese Buchstaben fanden wir auf einer Federzeichnungmit der halben Figur der Venus, welche Pfeile und Bogen des Amorhält. Links ist ein Mann im Costüme der Zeit, welcher Trauben mitdein Teller trägt, und rechts eine weibliehe Figur mit Sichel undFüllhorn, qu. 8. Von diesem Meister müssen auch Gemälde vorkom-men, wir können aber keines nachweisen.

774. Daniel Kellerdaler odcrKellerthaler, gehörte einer Dresdner-rp< Kiinstcrfamilie an, welche Goldschmiede und Kupfer-Kj /fTn Stecher zählte. Das erste Zeichen mit der Jahreahl

J—V/ OO ■ -|(i(>8 findet man auf einer mythologischen Zeichnung\T im Kupferstich-Cabinet zu Stuttgart. Diese Zeichnung

■^M. diente als Vorlage zu einem Glasgoniilldo in einer

^5o/ Scheibe, und man könnte daher annehmen, dass D.Kellerdaler auch auf Glas gemalt habe. Die Zeichnung schreibt mauin Stuttgart diesem Künstler wenigstens zu, es wäre aber möglich, dasssie einem anderen Meister angehöre, da ein David und ein DanielKellerdaler als Künstler vorkommen. Der Goldschmied Daniel Keller-daler stand um 1028—10!i4 in Diensten des sächsischen Hof es, Imgrünen Gewölbe zu Dresden sind silberne und vergoldete Platten, aufwelchen biblische und mythologische Vorstellungen eiugravirt sind. Auf