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Watteau u. A. Die Initialen findet man auf Blättern in qu.fol., welchezwei Vignetten enthalten. Sie stellen mythologische Gottheiten vor,und um jede sind andere analoge Vorstellungen gegeben. Wangnerstarb zu Augsburg 1770.
660. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten HälfteJ \v ll( ' s 17. Jahrhundert! gelebt haben könnte. Kr copirte das be-
rühmte Blatt von Daniel Schultz oder Schultz, welches dieFabel vom entfiederten Pfau vorstellt, und im Künstlcr-Lexicon X. 1beschrieben ist. Schultz lebte in Danzig.
661. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte desf W 1"' Jahrhunderts in Holland lebte, und in der Weise der
Breughel arbeitete. Wir wissen von einer schönen Landschaftmit der hl. Familie im Vorgrundo bei Gebüsch. Sie ist auf Pergamentausgeführt.
662. Johannes Wiedewelt, Bildhauer, geb. zu Copenhagen 1731,/• \V- ' >t) ■ KCSf " '^"^> zählt zu den berühmtestes dänischen Künst-
. n . nn . j (;] . M yür r p] 10lwa ] ( i sfi n ; hier handelt es sich aber nur
um eine Kleinigkeit. Er zeichnete die Titelvignette zu Carsten Nie-buhr's Reise nach Arabien, welche 1774 in Copenhagen erschien. Aufdieser Vignette findet man die Initialen.
663. Joseph Westermayer, Kormschneider in München, arbeitetej -ur mehrere Jahre im Xylographisehen Institute von Braun und
Schneider, und leistete im Schnitte von naturhistorischen Gegen-ständen Gutes. Ein Blatt mit / W. stellt eine moosige Gegend vor,in welcher der Viehhändler Ochsen treibt. In der Kerne zeigt sichdie Stadt München, schmal qn. fol. Dieses Blatt erschien um 1850.
664. Stempelschneider und Miinzmeisler, welche /. W. zeichneten,t vy und grösstentheils nur Münzstempel geliefert haben. Die Namen
' " gibt Schlickeysen.
Jean Warin, Stempelschncider in Paris, zeichnete noch öfter /. V.Fr heisst eigentlich J. Warain. Vgl. /. V.
Johann Woltereck, Münzmeister in Glückstadt 1064—1670.
Johann Wilmsen, AVardein in Münden 1670—1673.
Julius Wefer, Münzmeister in Stollberg, Ellrich und Mühlhauscn1673-1676.
Johann Willerding, Münzmeistcr in Münster 1709—1712.
Johann Weichinger, Stempelschneider in Zweibrücken 1763, undMünzmeistcr 1770—1790. Mit /. W. gezeichnet ist der Pfalz-Birken-feld'sche Convcntionsthaler mit dem Bildnisse Christian'! IV. 1765.Dasselbe ist auch der Fall mit der Medaille mit den Bildnissen desChurfursten Carl August von Pfalz-Birkenfeld und seiner GemahlinMaria Amalie. Sie ist in Silber und Metall ausgeprägt Von Weichinger'st auch die silberne Huldigungsmedaille auf denselben wegen Ansrottung des Wildes 1789. Vgl. Streber, Erinnerung an den Pfalz-grafen Carl S. 23.
Johann Nepomuk Wirth oder Würth, Stcmpclschneider in Wien,hintcrliess zahlreiche und schöne Gepräge, Sowohl Bildnissmedaillen,a 's Denkmünzen auf wichtige Ereignisse. Schlickeysen setzt, wahr-scheinlich nach dem EOnttfer-Lexieon, den Ted des Künstlers 1810.^ach der Mittheilung des k. k. Käthes J. Bergmann in Wien starbein ehemaliger Obergraveur Johann Wirth in Wien 18Ö9 im 92. Jahre.