Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
183
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IVM —IVN. Nr. 608-610. 183

Bartsch VT. p. 184 ff. beschreibt im Ganzen 236 Blätter, und zähltdann im Anhange noch weitere 174 Stiche auf. Nach seinem Ver-zeichnisse sind ungefähr 42 Blätter mit / VM versehen, es geht aberdie Zahl nicht genau hervor, da er öfter summarisch nur von einemZeichen spricht, ohne zu sagen, ob dieses aus IM oder IVM bestellt.Passavant, Peintre-graveur II. y>. IIB ff., gibt Zusätze zum Verzeich-nisse von Bartsch , und darunter sind ebenfalls fünf Blätter mit denBuchstaben IVM. Das Verzeichnis« dieser Kupferstiche ist hier ent-behrlich, indem es im Künstler-Loxicon nach Bartsch vorkommt. Passa-vant hat es übrigens ergänzt.

608. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1880 in Deutsch-^ a liiml th&tig war, Früher wurden die Blätter mit

diesem /eichen zuweilen dem Israel van Meckenenzugeschrieben , sie haben aber keine AnalogieH l -\/AA 1 "' t l ''' u Blättern desselben, und sind von ge-JW \ ringerem Werthe. Bartsch kennt nur das BlattNo. 3.

1) Das Bildniss eines jungen Mannes in halber Figur mit einemTodtenkopf an seiner Brust. Er hält eine Schale in der linken Hand,und ist fast von vorn gesehen. Copio des Blattes von Lukas van Leyden,B.No. 173. Oben Steht: RESJ>ICE FINEM, und links IVM. II. 4 Z.3 L. Br. 2 Z. 10 L. Sehr selten.

2) Die Verkündigung Maria. Die hl. Jungfrau kniet im Zimmervor dem Betstuhle, auf welchem ein Buch liegt, Links erscheint derEngel, auf dessen Bandrolle AVE GRATIA steht. Im Grunde bemerktman das Bell, einen Sessel, und in der Mitte eine Bluincnvase. AmBetstuhle rechts stehen die Buchstaben / V ,'V. II. 2 Z. 1 1 L. Br. 4 Z. 3 L.

3) Die hl. Magdalena im langen Gewände in Profil nach rechis.Unter ihrer Kopfbedeckung fliegen die Haare, sowie auch ein Zipfelihres Gewandes flattert. In der rechten Hand trägt sie die Vase, inder anderen den Deckel. In der Mitte unten f VM. Copie nach Lukasvan Leyden, B. No. 124. II. S Z. 4 L. Br. 2 Z. 0 L.

Dieses Blatt beschreibt Bartsch IX. p. 493.

4) Der hl. Hicronymus in seiner Stube. Er sitzt in Mitte desBlattes hinter dem Tische, und schreibt auf dem Pulte. Durch die?wei Fenster rechts fallt (las Licht auf den Heiligen. Das Zimmerls * mit allen Gerätschaften versehen, und der Löwe liegt im Vorgründe auf dem Boden. Gegenseitige Copie nach A.Dürer, B. No. 60.Mit den Initialen auf der Tafel. II 8 Z. 1 1 L. Br. 6 Z. 10 L.

•>) Der hl. Ilicronymus auf der Erde sitzend, wie er mit derrechten Hand das vor ihm liegende Buch hält, mit der linken nachdem Todtenkopf deutet. Neben seinem Fusse liegt der Löwe. Copie° a ch Lukas van Leyden, B No. 114. Statt des Buchstaben /, imOriginal steht / VM. H. 5 Z. 9 L. Br. S Z. S L.

609. Michel Angelo Buonarotti ist durch diese Inschrift alsIV- MJ. AG* FL 0 < * er Urheber der Zeichnung jenes Blattes vonu _ ' Marc Anton genannt, welches Bartsch No. 488au i ( '° m ' litcl "''" 0 rim P eurii beschreibt. Ein nackter Mann steigt

s dem Wasser heraus, und rechts sieht man die Hände eines anderenoen j m Wasser befindlichen Mannes. Unter der Inschrift ist dasWichen des Marc Anton. H. S Z. Br. 7 '/.. ti L.

"W. Jan van Noordt, Maler und Kadirer, war in der ersten

3 v J*/^fp, -/(f/jb Hälfte des 1 7. Jahrhunderts in Amsterdam thätig.

üi , . J Die holländischen Schriftsteller sagen, dass er

wische und mythologische Bilder, und auch Portraite gemalt habe,