Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
156
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15« TTF-ITP. Nr. B03-S07.

503. Johann Teufel oder Thüfel, Formschneidor, welcher in derI aH" 1 ,, IT 1 j *55 8 zweiten Hälfte des l(i. Jahrhunderts in Wit-I ' ' ' ' H S^® tenberg thfttig war, behauptet unter dem Mo-nogramm IT No. 481! eine Stelle, und wir verweisen zur weiterenOrieatirung auf dieselbe. Holzschnitte mit diesen Buchstaben und derJahrzahl IS58 &c. findet man in der Lufft'schen Bibelausgabc in der[Jebersetzung des Dr. M. Luther von l!>72 und l!>84, fol. An derangezeigten stelle ist das Weitere verhandelt.

504. Johann Troschel, Kupferstecher von Nürnberg, kommtI T V unfcr HT. mit dem Monogramme No. 1;>73 vor, und wir

bemerken daher nur nachträglich, dnss auf Blättern mitBildnisgen und emblematischen Vorstellungen auch die Initialen I.T.F.statt des Monogramms beigefugt sind.

505. Jacob Robusti, genannt Tintoretto, kommt schon unterj J7-J j einem aus ,/ /( gebildeten Monogramme vor, und'.' ,.,. ' j daher geben wir nur kurz Ruf ihn ein. Die Abbrc-J. Itnlof. tltU. J vi,,!,,,, ,1,'rinl, aber in Cursiven des 16. Jahrhunderts,lindei man auf Zeichnungen des Mei8ters. In der Sammlung des GrafenSternberg-Manderscheid war eine solche mit den drei Parzen in Federund Tusch auf graues Papier. I>ie zweite Abbreviatur ist auf einemKupferstiche von V. le Febre, den Jonas vorstellend, wie ihn derWallliscb an das Ufer speit. Oval, uu. 4.

506. Giulio della Torre, Modelleur von Verona, war Rechtsge-r "y Qp lehrter und Professor an der Universität in Padua, übte

" alier in Verona, die Kunst mit Auszeichnung. Er mo-dellirte nach dem Vorbilde des Vittorc Pisano l'ortraite, und goss siedann in Bronze ab. Diese, Portraitmedaillons sind sehr schön, kommenaber selten vor. Darunter sind die Bildnisse der Mitglieder seinerFamilie, und solche von berühmten Männern seiner Zeit. Der Mo-daillon mit seinem eigenen liildnisse ist durch den Stieb bekannt. Aufden cisclirten (iusswerken dieses Meisters ist die Bezeichnung nichtstereotyp. Er signirte I.T.Ol'., Ol'. IV. Till, und OI'VS IVLIlTVISIU. Die ßildnissmedaflle des Arztes Uio. Bat. Oonfaloniert ist/. T. OP. gezeichnet.

507. Jean Tortorel, Zeichner und Radirer, verband sich mit/T\ Jacques Perrissin zur Bearbeitung von Zeilbildern , welche die[p) Gräuel der Hugenottenverfolgung und andere Schrecken desV; / Krieges vorstellen. Diese seltenen Blatter wurden zu einemWerke unter folgendem Titel vereinigt: Premier Volume, conlenaniquamnle tableaux ou Histoiret diueri qui sont memorables lou-chant le.s Quem», Matsacrea et Trouble* odtenus en France etceu.f dernieres miiiees-. I.e IdiiI reeiieilh/ sehn le Icsiiioiiiui/e dtceu.T qui tj 011I esle cd persoiuie, et t/ui les mit rvus. Leiquels sonfponrtraits <) In reriie. Diese Titelschrift kommt in einem verziertenCartOUChe vor, und unten zu den Seiten des Medaillon mit der umge-stürzten Pyramide stellt: l'erisinus feeit. Die Blätter dieses Werkesbeschreibt Robert-Dnmesnil im Pcintre-grnvcur f'raneais VI. p. 42 ff-iund auch im Künstler-Lexicon ist das Verzeichniss derselben. Siesind radirt und stark geätzt, und zwar von Tortorel und Perrissin.Das Monogramm, welches aus I TP besteht, gehört demnach beidenKünstlern an. J. Perrissin bediente, sieh aber auch eines eigenenZeichens, welches aus //' im Kreise gebildet ist. Ein Thoil dieserCompositionen ist auch in Holzschnitten vorhanden, da Exemplare