Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
153
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IT. Nr. 493-49S. 153

Pforte harrenden Seelen bittet. Rechts unten stellen die Buchstaben*I*Ta. In zwei Platten, gr. qn. iol. Im Künstler-I.oxieon linbcnwir andere Blätter von Turpinus verzeichnet.

493. Johann Thwengor, Maler von Brests«, war um 1866 in

Irp Wien thittig, und daher ist. er wahrscheinlich der Urhebera La eines radirten Blattes, welches die Belagerung einer kleinen

Stadt an der Donau vorstellt, und mit den Initialen /. '/'. bozeirbnet

ist. oben steht: PICTVRA. OPPIDVLI. NAVALI, ET. PEDESTRI.PRELIO. EXPVGNATI. 1800. Links unten im Wasser stellen dieInitialen. II. 14 Z. Br, 18 /. 4 L. Dieses Blatt gehört in FolgendesWerk: Herum proeciare gestarum intra et extra moenia munitissi-nuic ciuitatis yiennensis, pedestri et equeslri proelio, terra et aqua,elapso menge Junio antut Domini M. I). LX. Per Joannen Pran-

colin Burgttndum. ....... Viennae Austritte, Raphael Hofhalter, fol.

Gleichzeitig erschien auch eine deutsche Ausgabe: Thurnir Buch.Warhaffliger innerlicher Thaiin, so in dem Monat Junii der rer-U'iiii/eiteii LXJars in und ausserhalb der stand! Wien :n Ron und*« Fuesz (ichallen worden, mit xchiinen Figuren cimlrafeel; unddem Allerdurchlauchtigisten — - Herren Ferdinando, erweiternRömischen Kayser durch Hansen ton Francolin Burgunder zuEhren beschrieben. Gedruckt zu Wienn in Oesterreich durch Ra-phael Hofhalter, auff Polnisch Sknetusky genandt (1866), fol. Jo-hann Thwenger scheint auch dem Kaiser Rudolph 11. bekannt gewesen5°8eyn. Er dedlcirte Ihm ein Blatt mit einer Triumphpforte: PortaIrtumphalis Rudolpho II. Jmp. dedicata. Expressa WralislauiaeP p r Johannen Thnengerum Pictorem A. C. i~>77, qu. fol.

494. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen Ende des■IT «TT' ^^ Jahrhunderts thätig war. Das Blatt mit diesen Buchstaben

' * II' ist, radirt und verräth den italienischen Einfluss. Ei stellt

lii'istiis am Oelberge vor. Der Heiland kniet vom in der Milte nach

'oiii rechts befindlichen Engel gewandt. Im Mittelgrunde links schlafen

""' Jünger. II. u /. II li. Br. 4 Z. Der Verfertiger scheint Maler

Sewesen zu soyn.

495. Jean Toutin, Goldschmied, Emailleur und Kupferstecher,I, "p war um 1(118—1(141) InChateaudun thätig. Er malte von 1632, ' an ganz kleine Bildnisse in Email, welche zu Bijouteriearbeiten

.' p i'iU*t wurden. Dabei wich er von dem Verfahren der Emailleure'" Limoges in etwas ab; er bediente sieh einer anderen Mischung der.xyde und des Flusses, welche aber schon L. Limosin versucht halte.S U88 erdem emailllrte Toutin auf Gold statt auf Kupfer, und von dieserj» e " an betrachtete man die Emaillen auf Gold als neue Erfindung.Uni? mer • 8n< - 9n si( ''' rooachst in der Bchwei«. namentlich in Genf,■J von da, ans begaben sieb auch Kiinsllor nach Frankreich, Knglandj. ° Deutschland. Jean PetitOt der Schweizer hat einen geleiertenlji',".'i"'"' Toutin gravirte auf der Rückseite die Initialen /. T. ein, diese

om» 8 kommen aber anch auf etlichen Blättern mit Goldschmieds-

. »toenten vor. Die Arabesken siechen auf schwarzem Grande weissp 0 , i_ nian ''iidet, aber iinsserst selten eine eompleto Folge. Mine solcheZiff v °" '~ Blättern ist mit römischen, eine andere mit arabischen''«He 1 '" ? Ummer irt. • 1(1|1( ' ß'obje bat ein Titelblatt, Aul' einer Band«Si 0 , S -, lt: ^"' i'°s non tobis, zwischen zwei Ochsenhörnerni nun./Ol" melius vidtris. Unten liest man: ./. Toutin a Chosteaudun,(lj Q j a . '° beiden Titelblätter sind dieselben, nur kommt auf einem«nrzabl einmal, auf dem anderen zweimal vor. Jedes Blatt trägt