Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
152
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132 IT. Nr. 487-402.

allen Theilcn und gab es in Abbildung dem Manuscripte bei, zugleichmit seinem Bildnisse. Unter letztcrem steht: Jan Taborsky liniyo-pitar, Zpravce Orloge prarskelio, reim neho leta 7(). Dann folgendie gegebenen Buchstaben. Die Schrift bedeutet: .). Taborsky, Bücher-schreiber, Verwalter der Uhr, in seinem Alter von 70 Jahren. JulianuBerka hat dieses Bildniss gestochen. Das Manuscript befindet siebim Stadtarchive zu Prag. Hr. Alexander Lesser aus Warschau nahm18(>:i Einsicht von diesem Werke.

487. Jean Thevenet, Porzellanmaler, war in der zweiten Hälftedes 18. Jahrhunderts an der Manufaktur in Sevres thätig.Er malte Friese und Ornamente.

Jehan Trepperei, Buchdrucker in Paria um 1401—1808

bediente sich eines Signet!, welches auf den Titeln oderam Ende der Werke eingedruckt ist. Oben halten zweiEngel den französischen Wappenschild mit der Krane,

und unten erfassen zwei Löwen einen lilumcnstängel, undzugleich das herabhängende Hand, welches sich um dieBuchstaben / T schlingt In der Einfassung Steht: lin,l'rovocant Ta Grant Misericorde Otroye Nons Charite

Et Concorde. Diese Vignette ist in Holz geschnitten und ohne Namen

Treppcrcl's. II. 2 Z. 8 L. Br. 1 Z. 10 L.

489. Zeichen eines spanischen Plattners oder Waffenschmiedes.\V~Ji U In der Ambraser Sammlung zu Wien ist der von ihm gefer-lhj,Q]f/,' tigte Harnisch des Königs Ferdinand des Katholischen von^>„ -'S Arragonicn (I4!>:S—1816). Er ist ganz einlach, mit vergol-deten und verzierten Nieten versehen. Vgl. Baron von Sacken, diek. k. Ambraser Sammlung I. S. 141. Schrenck gibt fol. IX die Rüst-ung in Abbildung.

490. Johann Teufel oder Thüfel, Eormschneidcr von Wittenberg,■-p-j, |rr , welcher in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts lebte,H ,I ( J ,T,1 T ist unter dem Monogramm IT No. 48:i eingeführt, undwir verweisen nur auf jenen Artikel. Wir haben die Werke angezeigt,in welchen Holzschnitte mit den Initialen vorkommen. Brulliot II-No. 1708h und 2877 schreibt sie irrig dem Jakob Lucius Corona Tran-sylvanus zu. Blätter mit diesen Initialen findet man in der Lufft'schenBibel des Dr. Martin Luther von 1X72 und 1B84.

491. Unbekannter Graveur, welcher um 1834 thätig war. Etr > 1 schnitt Stempel für Buchbinder, welche in die mit Leder

\\'y] überzogenen Bücherdecke] gepresst wurden. Man findet noch— H solche alte Einbände in Bibliotheken, besonders im nördlichen|—v—| Deutschland. Beide Zeichen gehören demselben Graveur an,I Y*T es wäri ' all( ' 1 ' »«ch möglich, d.iss unter IT der Buchbinder

I --------- 1 zu verstehen sei, da im zweiten Täfelchen eine Hausmarke

beigefügt ist.

492. Johannes Turpin oder Turpinus, Kupferstecher und Kunst-■ ry handlet' in Rom, ein Franzoso von Geburt, hinterHess meb-

A !/> 1a rere Blätter, auf welchen er theils als Stecher, theils alsVerleger genannt ist. Das Blatt mit den Initialen IT ist radirt, beur-kundet aber ein sehr mittelmässigcs Talent Es zeigt den ewige 11Vater im Himmel bei geöffneten Pforten, vor welchen Personen desalten und neuen Testaments auf den Knieen sich reihen. Sie führenAttribute, und italienische Inschriften geben die Erklärung. Unterdem Throne erscheint der Heiland, wie er knieend für die an der