Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
120
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120 IS. No. 379-383.

13 Jahren sind. Das eine dieser Blätter stellt den bl, Ilieronymus inseiner Zelle vor, in Copio nach A. Dürer B No. 60. Unten in derMitte stehen die Buchstaben IR, W. M. 13. II. i) /. Hr. (i Z. 10 L.Im ersten Drucke vor dem Namenszeichen des II. Wierx und derAdresse von Clement de Jonghc konnte man die Copie mit dem Originalverwechseln. Heller gibt No. 7U7 das Unterscheidungszeichen) an.H. Wicrx bezeichnete auf solche Weise auch die Copie der Nemesisvon A. Dürer B. No. 79. Et ist dicss die Vorstellung eines Mannes,welcher mit dem Schwerte in der Hand auf dem Löwen sitzt. II. 3 '/,.11 L. Br. 2 Z. 10 L, Diese Copie ist sehr täuschend, besonders imersten seltenen Drucke, wenn unten links 1 It. W. JE. 13 fehlt. Aufdem Blatte mit Dürer'i Fahnenträger B. No. 87 stehen links in halberHohe der Platte die Buchstaben fll W. II. 4 Z. 3 L. Br. 2 Z. 8 L.Die späteren Abdrücke haben Visschcr's Adresse, und sie lassen dieCopie leicht erkennen. Die Buchstabon IRW findet man auch aufBlättern nach Hans Bol und anderen Meistern der zweiten Hälftedes 16. Jahrhunderts.

379. Unbekannter Kupferstecher, welcher von Orlandi, Tavola^y E. No. 10 eingeführt wird. Er nennt ein Blatt mit der hl. Jung-^^ frau auf dem Halbmonde, aber ohne weitere Bestimmung. Wir

*^S haben nie einen Kupferstich mit diesem Zeichen gesehen, und***-s nie einen solchen in Catalogon angezeigt gefunden. Die Rich-tigkeit der Angabo Orlandi's möchten wir bezweifeln.

380. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1680 in Leipzigj r ,, ./ thatig war. Er stach die Titeleinfassung zu Carpzow's Juris-

'' prudenlia Ecclesiaslica. Lipsiae 1849, fei. Die Titelschrift

umgeben verschiedene Bilder. Oben ist Moses, David und der Heiland.Links erhält Moses die Gesetztafeln auf dem Sinai, und Aaron opfertim Lager der Israeliten. Rechts ist die Ausgiessung des hl. Geistes,und aus den Wunden des Gekreuzigten flicsst Blut auf die um ihnknieenden Verehrer. In der unteren Leiste ist die Beichte, das Abend-mahl, die Taufe, die Trauung und die Predigt vorgestellt.

381 Jacob Senlis hatte im 18. Jahrhundert zu Nevcrs als TöpferRuf, und seine bemalten Fayancearbeiten werden nochimmer von Antiquitätensammlern gesucht. Den Geschirrenaus seiner Fabrik findet man das gegebene Monogrammeingedruckt, zuweilen mit dem Buchstaben N, welcher sichauf die Stadt Nevers bezieht.

382. Johann Anton Sedlraayr, Landschaftsmaler in München, istschon im ersten Bande No 1315 cingeiührt, und wir ver-weisen zur weiteren Oricntirung darauf. Dieses Zeichenfindet man auf Landschaften mit Bäumen, Bergen, Wasser-fällen etc. Sie sind breit behandelt, und verrathen den

'/ $2 7. Schuler dea Wilhelm Kobcll.

383. Jan Steen, einer der berühmtesten holländischen Maler des17. Jahrhunderts, soll nach dergewöhnlichen Annahme1630 in Leyden geboren worden seyn. Diese Zeit-bestimmung geht durch alle Werke über Kunst und

Ay Künstler, und die Catalogmacher werden sie sobaldauch nicht aufgeben. Ch. Kramm, der neueste Fort-setzer des Werkes von Immerzeel, fand in einemManuscripte der akademischen Bibliothek in Leydendie Genealogie der Familie Steen, und daraus geht hervor, dass der

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