Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
107
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IR. Nr. 323-825. 107

sechs Zeilen deutsche Verse. Mit dem zweiten /eichen. H. 7 Z.1 L- Br. 13 Z. 2 L.

7) Die Alter des menschlichen Lehens, Folge von 10 Darstell-ungen. II. (! Z. 7 L. Br. 5 Z. Diese Holzschnitte müssen frühereinzeln erschienen seyn, wurden aber später zu folgendem Werke be-nützt: Abbildung Derer VIII. ersten Durchlauchtigsten Grossmach-

hgsten Herzogen zu Sachsen ------. Auch der beygefügten Zehen —

Alter des Menschen Männlichen und Weiblichen Geschlechts. Mit ihren»ludiis, Verrichtungen und Zuneigungen ordentlich beschrieben. Ge-druckt im Jahr 1702.

Auf folgenden Blättern kommt das erste Zeichen vor, und wirglauben nicht, dass es einen späteren Meister bedeute.

8) Ein altes Weib, welches sitzend spinnt. Neben ihr sieht maneinen grossen Vogel. Das Zeichen rechts unten.

, 9) Ein nach links schreitendes altes Weib mit Stock und Rosen-kranz Rechts neben ihr ist eine Eule und unten das Zeichen.

10) Eine rechts sitzende alte Frau mit gekrümmtem Rücken. LinksJegt der Tod die Hand auf ihre Schulter. Am Sitze der Frau ist das''eichen.

«64. Unbekannter Foraschneider, welcher gegen Ende desT) T-) 16. Jahrhunderts zu Zürich oder in St. Gallen

r£v . rO thätig war. Er kam mit Gottfried Ringli in Be-rührung, dessen wir II. No. 578 und 584 erwähnthaben. Ringli bearbeitete ein Oostümbuch: Iconesquibus habilus omnium fere Mundi gentium. ^"- te rr» cuiusvis conditionis , pro more connenientes et

uclenns nsilati ------. Nunc primum in lucem editae per Georgium

iraubium Typographum Sangaliensem. Anno ultimae horae MDC,

• Qu. fol. Dieses Buch, welches 8!) Blätter enthält, hat noch einen

■ eiten Titel: Liber de variis Populorum Diversissimorum Vestibus.

ie gegebenen Zeichen kommen auf Holzschnitten vor, das dritte auch

s t ' h Jcuem des Gottfried Ringli II. No. 584. Auf anderen Blättern

V j.. 0n die Initialen I K mit, dem Messer. Der Formschneider war

f " 01c ht ein Mitglied der Familie Ringli oder Ringgli. Das genannte

Wnii enouc " dedicirte ein Josua Maler dem Georg Straub, und aa ist

br; m . ö 8lich, dass der Maler Josua Ringli heisst. Brulliot I. No. 2<H>4i'-

der * \k" m ' t dem vorhergehenden Meister in Berührung, welcher aber

sä chsischcn Schule des Lukas Cranach angehört.

, "«4. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte

^ des 16. Jahrhunderts in Rom gelebt haben dürfte. Das gc-

"nter 1 gc ' ,eno Zeichen findet man auf einem Blatte, welches Bartsch

bruu i n Erzeugnissen der Schule des Marc Anton No. 402 Les livres

und * hct 'telt. Von demselben Meister sind auch die Blätter No. 401

*"•», wenn sie auch nicht bezeichnet sind.

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40. Willem van Mieris, Maler und Wachsbossirer, geh. zu

& h J 7 den K>*>2, gest. 1747, soll ein Blatt nach Rembrandt copirtdi e IIa, "' ''■""? s B- No ' 3<> ' wclcncs den Abraham vorstellt, wie erStufe ßar f m ' t ihrem Sohne von sich entfernt. Rechts unten an derdeiche t wclc he der Patriarch den Fuss setzt, steht das gegebene

in den V ,' 4 Z ' l0 J " JJr ' "' Z ' fi L " Dieses 151att schreibt manau s we i ^derlanden dem W. van Mieris zu, wir wissen aber nicht,

ziehen ' 'wj m ( ' r,, ndc. Das Monogramm kann sich nicht auf ihn be-

Wier kann man Rembrandt Invenit lesen.