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4 (1871) IMM - SH
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102
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102 I P P - I P S. Nr. 302-307.

302. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfterr-jp-i des t7. Jahrhunderts in Italien thätig war. Das gegebeneILXJ Zeichen findet man auf einem schönen Blättchen, welches

einen Meister der lombardisch-venetianischen Schule verräth. Es stelltden Täufer Johannes mit dem Lamme in den Armen vor, wie er seineSchritte nach links richtet Sein Haupt umgibt eine Glorie, und vomRücken fällt eine leichte Draperie herab. Links unten beim rechtenFusse des Heiligen ist das Zeichen. II. 2 Z. 3 L. Br. 1 Z. 9 L.

303. Pierre Ignace Parrocel, Maler und Radirer, geb. zut p p Avignon den 20. März 1702, fand im Künstler - Lexicon

I. r. r. e ; nen ungenügenden Artikel, und wir verweisen daher vorAllem auf den Peintre-gravcur francais continue par P. de Baudicour

II, p. 5. Parrocel befand sich von 1739 — 1740 als Pensionair derfranzösischen Akademie in Rom, und wurde zuletzt Direktor der Kunst-schule daselbst. Baudicour beschreibt 36 radirte Blätter von der Handdieses Meisters. Er nennt sich auf diesen öfter Pietro Parrocel undJ. P. Parrocel, so dass er die Ordnung seiner Taufnamen nicht be-achtete. Ausser zwei grossen Radirnngen, welche Decorationen beiGelegenheit von Feuerwerken 1739 und 1740 vorstellen, dem Triumphedes Mardochäus nach J. F. Detroy und etlichen anderen Blättern hatman von ihm eine Folge von Statuen nach L. Bernini, welche Baudi-cour beschreibt. Darunter ist nur ein einziges Blatt /. P. P. bezeichnet,der genannte Schriftsteller gibt aber kein Facsimile. Es stellt zweimännliche Statuen vor. Links unten stehen die Initialen, und in derMitte: Bernin inn. H. 120 m. Br. 146 m.

304. Johann Peter Rast, Münzmeister in Stuttgart 1746—1762,t p t) liess Stempel J. P. R. signiren. Vgl. Schlickeysen, Abkürz-

' ungen auf Münzen &c.

305. J. P. Reisacher, Formschneider, war um 17!!0 in Paris,,,p thätig. Er schnitt Vignetten für Buchdrucker, besass aber

' geringe Fertigkeit.

306. Unbekannter Kupferstecher, und wohl auch Maler, welcher. Q der Schule des Albert Altdorfer nicht fremdPS Qy f 5" 7 ) (^ {jf war i u "d diesem Meister der Zeit nach nahe

^-> J \J3 stand, indem das Blatt mit diesem Zeichen

die Jahrzahl f.5.3» trägt. Das Blatt mit, demselben stellt eine Land-schaft vor, in deren Grund eine vom Flusse getheilte Stadt mit grossenGebäuden und Ruinen sich ausbreitet. Im Vorgrunde rechts ist einehalb nackte Frau und ein auf dem Boden liegendes Kind. Das Mono-gramm steht links oben, und die Jahrzahl 1539 rechts, qu. 8.

307. Johann Pfann, Kupferstecher in Nürnberg, der JüngereI p o dieses Namens , scheint durch die Initialen /. P. S. seinen

Namen angedeutet zu haben. Man findet ein Blatt mit einemElephanten, auf dessen Rücken der Wärter sitzt. Links oben steht:Warhaße abbildung, dess Elephanten, Welcher Anno MDCXXlXim Monat Aprili und Mayen zu Frankfurt und Nürnberg ist ge-sehen worden. Dieses lein gestoclieno Blatt mit den Initialen /.Ab-gehört zu folgender Schrift: Elephas, d. i. Historischer tnnd Philo-sophischer Discurs von dem grossen Wunderthier dem Elephanten elc-Von Dr. Caspar Hörn. Nürnberg (1029), 4. H. 8 Z. 8 1,. Br. 4 Z-9 L. J. Pfann gehört zu den mi'ttelmässigen Künstlern, und es wäf ewohl möglich, dass das Blatt mit dem Elephanten nicht von ihm her-rühre. Von ihm ist aber das /. P. S. gezeichnete Bildniss des Diaco«