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4 (1871) IMM - SH
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IN VE-10. Nr. 65—70.

IN. V.E. steht, oder ob Heller Irrig so gelesen hat. Jedenfalls dürftees sich um Ladenspclder handeln, da er in der Bezeichnung sehr

wechselte.

Antonio Allegri da Correg-gio, der berühmte Historien-< maier, hat durch den Rebus mit dem Herz (Cor)

^>,EWq seinen Namen wohl nicht selbst angedeutet, ob-f~~* \ gleich dicss Fairholt im Art Journal 1856, I.,V J behauptet. Man findet zwei radirte Blätter mit^/ diesem Rebus, deren jedes die halbe Figur derMadonna mit dem Kinde vorstellt, kl. 4. Ueher den Kupferstecherkönnen wir nicht Auskunft geben, gewiss ist aber, dass die Blätternicht von Correggio radirt sind. Brulliot I. No. 320!) macht auf dieseRadirungen aufmerksam.

66. Rafaelo Santi von Urbino übcrliess dem Marc Anton undIN VF TCAP VRT5 sc ' ncn Schülern eine grosse Anzahl von Zeich-.lINVUi. ivai . vi . nun g en zum gtiche, wie wir aus dem Verzeich-nisse im Pcintre-graveur von A. Bartsch ersehen. Auf mehreren Blät-tern steht Rafael's Name, auf anderen die Abbreviatur desselben, mei-stens RA. VR. IN. Die obige Inschrift finden wir auf dem berühmtenBlatte des Marc Anton, welches unter dem Namen der Pest oder desMorbetto bekannt ist, da es eine Epidemie unter Menschen undThieren vorstellt, B. No. 417. H. 7 Z. 3 L. Br. 9 Z. 3 L.

67. Unbekannter Formschneider, welcher in der ersten Hälftedes 17. Jahrhunderts in Nürnberg thätig war. Das gege-bene Zeichen kommt auf Blättern in Johannes Arnos Co-menii orhis sensualium pictus. Nurinbergae, J. A. Endler104-ß, vor. Für dieses Werk arbeitete auch Abraham de

Weerdt, und somit könnte man an einen zweiten Künstler dieser Fa-milie denken. Er lieferte auch Blätter für die Endtcr'sche Bibelaus-gabe von 1670.

68. Johann Nopomuk Wirth, Medailleur, geb. 1753, gest. zuT N W Wien 1810, gehört zu den ausgezeichneten Künstlern seines1. IN. W. p ac } ics Nach Schlickeyscn zeichnete er I.N. W. und I.W.

69. Johannes Gallus, Formschneider, ist unter den BuchstabenIGF III. No. 2429 eingeführt, und wir ver-weisen auf jenen Artikel, in welchem dieHolzschnitte angezeigt sind, auf welchender gegebene Schild mit den Buchstaben 10,und letztere allein vorkommen, nämlich aufBlättern mit Darstellungen aus der Geschichte

des Aencas in verzierten Ovalen. Schliesslich bemerken wir nur noch,dass unter den Initialen / 0 Johannes Gallus zwar vermuthet wird,dass aber damit auch ein anderer Künstler seinen Namen angedeutethaben könnte, nämlich der Zeichner.

70. Slempelschneider und Münzmeister, welche /. 0. zeichneten,T p. wovon die beiden ersten Schlickeysen nennt.

*• u - Johann Ott, Münzmeister in Zerbst, 1663—1667.

Johann Odendahl, Münzmeister in Höxter 1689—1691, und inMünster 1692—1696.

Unbekannter Medailleur, welcher in Russland gelebt haben dürfte.Man findet eine grosse /. 0. gezeichnete Medaille auf den Tod desKaisers Peter I. von Russland 1725. Auf der einen Seite ist das Bild-niss des Czar, auf der anderen der von der Ewigkeit erhobene Kaiser.

INWINW.