Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
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IMS-IM VA. Nr. 23-29. 7

klärte im Kunstkatalog No. 18,272 dieses schöne Blatt schon früherfür Arbeit des Meisters, und man wird auch schwerlich einen anderenFormschneider namhaft machon können.

23. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit wohl dien Jahrzahl angibt, Niemand beschreibt aber unsers Wissens

Blatter von seiner Hand. Christ, Monogr.-Erkl. S. 271sagt, dass dieser /. M. S. in der Weise des H. AldegreverJ gearbeitet habe, und da er sich bestimmt ausspricht, sowird er wohl Blätter gesehen haben. Brulliot II. No. 1604 glaubt,dass von dem vorhergehenden Meister die Bodo seyn könnte, nämlichvon Jan Mabusc. Letzterer starb aber lüli'i.

24. Jan Muller, Kupferstecher von Amsterdam, ist ohen untert, aa o- dem Monogramm JML No. 2 eingeführt, und wir ver-VI YiO • weisen auf .jenen Artikel. Bio Initialen I.M.S. findetman nur auf dem Blatte mit dem Bildnisse des Arztes Johannes Fon-tanus nach eigener Zeichnung, B No. 20. II. 0 Z. Br. 4 Z. 11 L.

25. J. M. Seligmann, Kupferstecher und Kunsthändler in Nürn-I M S l)erg ' ^diente sich zur Bezeichnung seiner Verlagsartikel

eines Stempels, welcher am Rande eingeschlagen ist. Er ent-hält die gegebenen Buchstaben, welche man unter den grossen Bild-nissen der Familie Preissler, Windter u. s. w. bemerkt.

26. Johann Martin Schuster, Maler, welcher 1738 als Direktorj , . _, - der Akademie in Nürnberg starb, hinterliess

,/1/J ( A pv Zeichnungen in schwarzer und weisser Kreide,• is r V- ■ O • 1/ t-t-- au j wc i c hcn er die Initialen des Namens bei-fügte. So wie hier gegeben, stehen sie auf einer Zeichnung mit demKopfe eines bärtigen Mannes.

27. J. M. Steinmetz, Kunstliebhaber in Frankfurt a. M., radirte,7 AI Q- um 178<) etliche Blätter. Die gegebenen Buchstaben findete7.c//t.ot r . man ftu | ( i cm Bii(j n i g sc des Kaufmanns Caspar GottliebSteinmetz. Rund, 8. Die Initialen wiederholen sich, wir Hessen aberdie zweiten Buchstabon weg. ,

6o. Jan Muller, Kupferstecher, ist oben unter dem Monogrammj hj u i scu i n JML No. 2 eingeführt, und wir verweisen zunächst*' auf jenen Artikel. Die Abbreviatur des Namens findetman auf dem Bildnisse des Canzlcrs Adrian Marius, und auf jenemdes Dichters Johannes Sccundns, B. No. 10 u. 17. Büsten. H. 4 Z.Br. 2 Z. 3 L.

29. Jakob Cornelisz. oder Cornelissen van Oostsanen nennt

1 XXX TT T "W Z3 man '' etzt dcn T rägcr dieses Monogramms,

I /XV\ n , 1 M^r\ Bartsch VII. p. 444 macht aber nur auf

V fr —iL -, dio zu seiner Zeit (1808) gewöhnliche

t Aa\ rt* \ll\j$$\l Deutung auf einen Werntr van Ottaiu»

I /MX ' I t \\ L i \ und Johann Wallher van Assen aufmork-

y*_ . j- Aa -rr sam, ohne den einen oder den anderen

/J) ^sn + XXA h\ dieser Meister anzuerkonen, da alle Nach-

, ' ■* *s\ \ I ' richten darüber fehlen, und daher eine

Erklärung auf den einen oder den andern eine unbegründete Ver-

muthung ist. Brulliot I. No. 19 war der erste, welcher auf Jabob

Cornelisz. verfiel. Er fand nämlich eine spätere Ausgabe der Passion

in Holzschnitten unter dem Titel: Historia Christi patientis et mo-

nentis iconibus artificiosissimis delineata perJacobum Cornelisz —.