Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
403
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X. Nr. 2010—2014. 403

2010. X. M. C. von Schönberg-Rothschönberg, Kunstliebhaber,

welcher in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts.V. .S. /. ml. '■■ UtO. in Sachson lebte und zu soinem Vorgnügon radirte

und lithographirte. Auf einom soiner radirten Blätter,welchos eine landschaftliche Parthie boi Kothschiinborg, dorn Rittorgutodes genannten Kunstliebhahers, wiedergiebt, steht oben vorkehrt dieliozeiehnung: X. S. f. ad. v. 1840.

2011. Unbekannter Architekturnialer, welcher, nach Heller's:

Monogrammlox., um 1(152 thiitig gewesen sohl soll.X. T. Y. C. A. Es sind uns keine Arbeiten unter diesem Zeichenvorgekommen.

2012. Christoph van Utrecht, Maler, welcher gegen die Mitte

dos 16, Jahrhundertsam portugisischenliefe thiitig war. GrafRaczynski schreibtihm, in seinom Di-ctionnaire liistorico.artistiquo du Portu-gal, zwölf Gemäldezu, wolcho bis 1721

dio Capella rn.ir der (Jathedralo in Evora zierten. Sio erinnern an dieEyck'scho Schule, obgleich sie mehr als hundert Jahre später ent-standen sind. Eines dioser Bilder, oino Disputa, bofindot sich gegen-wärtig in der Bibliothok zu Evora. Dassclbo trägt die hier wioder-gegobonen, phantastisch geschriebenes Buchstaben, welche nach Rac-zynski X. V. zu lesen sind. Einigo wollen auch in dorn ersten Buch-stabon ein F orkonnen und deuten die Signatur auf Vasco Fornandez.Doch lässt sich das X auch auf unsorn Künstlor deuten, da der NameCristoph im altnortugisischen Xrovüo oder Xräo statt Christovito ge-schrieben wird. Bas V wird bekanntlich für U gobraucht.

2013. Unbekanntes Zeichen, auf der Copie eines Blattes vonIsrael von Meckenon befindlich. Das Original, bokannt unterdem Namen: das Zoitgliickloin, wird von Bartsch unterNr. 145 aufgeführt! dio Copie hat dor gonannto Schrift-stollor jodoch nicht gekannt. Passavant schoint ein um

die Rundung boschnittenos Exomplar gesehen zu haben, und schreibtdasselbe dorn Moistor H mit dorn Schnoidemossor zu, II., p, 206, dessenMonogramm or auf dorn Tisch vorn gefanden haben will. Eingohenddagegon beschreibt Druguliu dio Copie in dem Auctionskatalog derKunstsammlung dos Horm D. 1). T * * *. Diosolbo giobt die Compositionunverändert wioder und mit der gloichon Umschrift, aber von derGegenseito; auch ist sio in Stichweiso und Auffassung noch feiner alsdas von Bartsch boschriobono Blatt. Dio wesentlichsten Verschieden-heiten bostohen darin, dass das vorliogondo Blatt oben nur dio Bezeich-nung X W trägt, dio Schrift im Rando kleinor und mit anderenAbbreviaturen geschriobon ist, die Rundung koino Eckornamente auf-weist, dio Krone dor Maria nicht oino goschlosseno Kaiserkrone mitKugel und Kreuz, sondorn oin offenor Reif, und ihr Kloid nicht geblümt,sondern von einfarbigem Stoffe ist. H. 114 mm., Br. 104 mm.

2014. Ein lithographirtes Bildniss des Mateusz Kozlowski, 16,Y -w-tr trägt diese, einem uns unbekannten polnischen Künstler ange-A. Wt hurende Signatur.

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