Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
399
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WZ. Nr. 1985-1988. 399

ergab die Summe von 21838 Guinoen; die Sammlung dor Handzoichnungenging in dun Besitz dos Sir Th. Lawronco über.

1985. Wilhelm Zwirn, Maler, war um dio Mitto des IG. Jahr-

hundorts zu Born thätig. Er malto historischo Darstel-lungen, moistens aus dorn alten Testamente, Dio oberen^y, L. Cursivbuolistabon sind einer leicht colorirton Tuschzoich-■y-yr 7 v^ nung mit oinor Darstellung aus Daniel entnommen, welehoVV • 7 dor Künstler für dio Stadt Botorlingon ausgeführt hat;obonso sollen dio grüssoren Buchstaben auf soinon Arbeitensich findon.

1986. Unbekannter Kupferstecher dos IG. Jahrhunderts. Nachdem Catalog der Sainniliing Delbeoq stehen diese Buchstaben,

W. 7.. i n älterer Form, auf oinoin Blatte, welches Maria mit dorn Kindevorstellt, stehend, auf dein Halbmonde und von Wolken undStrahlen umgeben. Links auf weissem Grundo zwischen der Gestalt derMaria- und den Strahlen stobt der Buchstabo W, rechts Z.

1987. Johann Karl Wilhelm Zahn, Architekt, Zeichner und Litho-graph, geb. 1800 zu Rodenberg, bildete sich zunächst in

W. Z. Kassel aus und ging dann auf ein Ja.br nach Paris und vonda nach Italien, wo er thoils in Koni, thoils in Neapel, unterden Ruinen Pompeji'», thoils auf Reisen, besonders in Sicilien lebte.Als Früchte seines Italienischen Aufenthaltes erschienen dio „Neuent-deckten Wandgemälde von Pompeji", Stuttg. 182H, wie „Dio schönstenOrnamente und merkwürdigsten Gemälde ans Pompeji, Herculanum undStabiä", Berl. 1828 80, welche Werke dem Künstler zahlreiche Gönnerverschallten, dio ihm nicht nur ermöglichten, eigene Ausgrabungen anverschiedenen Orten zu veranstalten, sondern ihm auch das Museo bor-

bonico und die nichtigsten l'rivalsaniniluiigen Italiens für seine Zweckeöffneten. Von 1H40, bis zu seinem 1871 erfolgten Tode, lobte Zahn inBerlin, beschäftigt mit diu- Herausgabe der von ihm gesammelten orna-mentischen Schatze des Alterthums, Indem er bei diesen Publieationenden lithographischen Farbendruck als Vervielfiltigungsniittel verwenileteund dessen Leistungsfähigkeit zu steigern BDChte, wurde seine 'Hurtig-keit von Kinlliiss auf dio Kntwiokeliing dieser Technik. Wir sahenHandzeichnungen des Künstlers, welche mit eiligen Buchstaben signirtwaren.

1988. Unbekannter, wahrscheinlich polnischer Formschneider.Das Zeichen findet sich auf einein Blatte mit einem Denkmalin Form eines Obelisken. Der Holzschnitt scheint aus eineralten polnischen Chronik zu stammen.