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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
376
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376 WR. Nr. 1870 — 1876.

1870. William Rogers, Zeichner und Kupferstecher, arbeitete in

der zweiten Hiilfto des 16. Jahrhunderts zu London. Er stach

Bildnisse in einer zierlichen, aber etwas harten Manior, obenso

\/\^* lieferte or zahlreiche Büchorvorzieritngen. Minige soiner

Blätter sind mit dem Namen bozoiehnot, andere mit den

Anfangsbuchstaben dossolben oder mit oinem Monogramm.

Als ein besoudors schöner und soltonor Stich dos Künstlers Indet

sich im Gatalog der Sammlung Sykos verzeichnot: Thomas Mollot, Autor

des Thoatrum Jnsoctorum, ein Bildniss, wolches mit droi andern, des

EL Wotton, 0. Gossnor und Th. Ponn, auf oiticm Blatto stoht. Signirl:

William Rogers Angl. et eivis Londiniends sculpsit. Pol. Das Blatt

ist bei Sykes mit 11 Pfd. St. ausgezeichnet; dassolbo Platt vor dem

Namon des Stochors und der Bildnisso des 10. Wotton und Th. Ponn

mit 22 Pfd. St. Boido Blätter kaufto im J. 1824 Woodburn.

1871. Zeichen dos Buchdruckers Wendelin Riehl, welcher 1551

zu Strassburg das Kräutorbuch des Hieron. Bock horaus-\>C^j. gab. Uiohl ist wohl auch dor Wondel Reich boi Heller,Monogrammlex. p. 361.

1872. Willem Rikkers, Maler, geb. zu Amsterdam 1812 und einSchülor von P. do Braekoleor in Antwerpen, bediente Sichauf Bildern dieses Zeiohons.

w?.

1873. Wenzel Lorenz Reiner, Historienmaler, gob. 1686 zu Prag,

gest. obenda 1715. Kr war ein Schüler Brendels und

AV/D / malto in Ool und Prosko. Dlabaez: Allgem. li ist .

»»Lflug£. Künstlerlox. für Böhmen, giebt ein Vorzeichniss soiner

Arbeiten. Das mitgetheilto Monogramm ist oinem Stiche

entnommen, welchen Anton ßirkhart 1746 nach einer Zeichnung de«

Moistors ausgeführt hat.

1874. Wilhelm Rehlen, Architekt, 1831 zu München jung ge-

storben, veröffontlichto einige Hefto mit Entwürfen zu\A/? Grabsteinen, auf welchen das Monogramm vorkommt.

1875. Angnst Röckel, Historienmaler, gob. zu Sehleisshoim 1801,

gest. zu München 1842, war ein Schüler von Oor-

* * r~\ nelius. Unter Leitung dos Letzteren nahm or Anthoil

\ /\ /—" an der malerischen Ausschmückung der Glyptothek;

V V ^ nach eigenen Composltionen betheiligte er sich hierauf

>-\ an dem Frcskonwerk iler Hot'garten-Arkaden daselbst;

\)^\ andere Arbeiten von ihm sieht man im neuen König*"

"^ bau. In späteren Jahren war der Künstler an der

k. Porzollanmaniifaetur zu München angestellt, ffl

welcher Stellung er verschiedene Cartons zu Glasmalereien schuf. Au»

seinen Malereien wie Zeichnungen begegnet man häulig den hier mit'

getheilton Monogrammen.

1876. Unbekanntes Zeichen auf einigen dor italienischen An-sichten, welche .1. Forretter nach P. Stevens gestochen hat-Die Ansichten bilden eine Folge von 24 Blättern und führenden Titel: Baccolta di aleune delle piu belle vedute d'Italia-Kl. Qn, Pol.