Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
372
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372 W P. Nr. 1842—1846.

mit dem halben schwarzen Adler und unter diesem steht: Wolf Gang.H. 14 Z. 2 L., Br. 10 Z. 2 I«,

St. Hicronyinus, sitzend, nach links gewendet und im Prolil ge-sehen ; er ist beschäftigt dem Löwen einen Dorn aus der Tatze zuziehen. Der Heilige trügt ein weites Gewand und einen (Jardinalshutund vor ihm auf einer Art von Pult liegt oin offenes Buch. Links obensieht man ihm Heiligen noch einmal dargestellt, er knioet hier voreinem Orueifix. Im Hintergrund, in der Mitte des Blattes liegt eineStadt. Links der Name: Wolfgang. \\. Vi Z. 8 L., llr. «) Z. (i L.

Das dritte Blatt, mit dein Vor- und Gesehleohtsnameu des Künstlers,stellt die Kamilie Ghristi ilar. Maria and Anna sitzen auf dem Throneund halten das Jesuskind. Ucher dem Thront sieht man, zwischenzwei Kugeln, die Halbhgur Gott-Vaters und die symbolische Taube.Auf einer Bandrolle stobt: Got Vater »S Y « n Heiliger Geist. Um denThron Bind, neben Kinderti, Joseph, Joachim, Maria Cleopho und MariaSalomo versammelt, deren Namen theila um die Köpfe, theils in denGewändern angebracht sind, In dor Mitte unten die Signatur: Wolfi/angIlamer. II. 11 Z. 5 I,., llr. '.> Z. 10 L. Im k. Kupierstieh-lCabin'ot zuMünchen befindet sich ein enlorirtes Exemplar des Blattes.

1842. So schriubt sieb ein deutscher Kupferstecher de» 17. Jahr-

hunderte auf einem mit dem Stichel ausge-Wolfgiing Schulthcus führten Blatte, welches ein Laubwerkornament

enthält. Dor Stich limlet sieb im CatalogReynard aufgeführt und soll, letzterem nach, zu einer Folge von sechsBlättern gehören. Der obige Künstlername, Welchem die Jahrzahl lliS.'Jbeigegeben ist, steht unten verkobrt auf dem Blatte.

1843. Auf einem von Pierre Simon nach Ferdinand Vonet gs-.,r , stochenen Bildniss des Pierre <lo Bonzy, Bischofs von Toulouse,

WOllt späteren Cardinais, steht für Vouet: VVout.

1844. In dieser Weise schreibt Francois Wouters seinen Namenauf einem seiner radlrten landschaftlichen Blätter, Nr. 1

Wnvprs ^ v " '*• Kollon. l^ 01 " Künstler, geb. zu Lierre 1(514, warein Schüler von Rubens und arbeitete in dor Folge in Wien,wo ihn Kaiser Ferdinand II. zum Hofmaler ernannte ; späterwendete er sich nach London, wo or ebenfalls bei Hofe eine sehrglinstigo Aufnahme fand. Nach dem tragischen Ende Carls I. ging ernach Antwerpen zurück. Er wurde hier 1(548 Doyen der Malerakadenüo,ein Amt, welches or bis zu seinem 1 ()!">!) erfolgten Tod begleitete, SeinTod wurde durch oinen auf ihn abgefeuerten Pistolenschuss herbeige-führt; der Thäter ist nie entdeckt worden. — Woutors widmete sichanfänglich ausschliesslich dor Historienmalerei, später malto er auchLandschaften. Seine Bilder sind selten, einige siobt man in den Sanini-lungon zu Kassel, Gotha, Prankfurt a. M. und Wion, Auch sind vonseiner Hand drei lladirungen mit Landschaftim bekannt, welche sich i" 1Pr. Gr. holl. et dam. von v. d. Kellen beschrieben findon.

1845. Willem de Passe, Zeichner und Kupferstechor von.UtreoWiwolchor hauptsächlich in London thätig war, bedientesich diosos Zeichens auf Portraitstichen. Ks ist bereit«von dem Künstler die Bede goweson.

1846. Unbekannter Kupferstecher, dessen Zeichen jenem de*Wilhelm de Passo ähnelt, welcher aber in einer anderen Weise arbeiteteund Geringeres leistete. Das erste Monogramm, kleiner als gegeben»

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