Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
365
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W I, Nr. Iso;! 1807; 86B

Mann. Das Zoiclien ist obon links, rechts bemerkt man die vorkohrtoZahl 2. H. 1 Z. 9 L„ Hr. 1 Z. 4 L

Das Monogramm könnto dorn Ludwig von Würzbarg angehören.Derselbe war Malor und wurde gewöhnlich Meister Ludwig genannt.Er arbeitete für doli Bischof von Würzburg und kommt noch 1529 imVerzeichnisse der St. Lucas-Bruderschaft vor. Seine Gemälde scheinenverschollen zu sein.

1803. Unbekannter Bildhauer oder Töpfer, dessen Thätigkeitwahrscheinlich in das 10. Jahrhundert füllt. Das germanische

W Museum zu Nürnberg besitzt von ihm eine Reihe Tafelchenvon gebrannter Erde, welche einen Hochzeitszug von sechsGruppen enthalten. Die Figuren gleichen don bekanntenHoehzoit.stänzern Aldogrcvers, Bartsch 100 171, doch sindsie in freier Erfindung zusammengestellt. Das obige Monogramm istmit einem spitzen Instrument eingegraben, so dass os vertieft erscheint.Die Tafelohen sind ungefähr B»/i Z, hoch.

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1804. William Lodge, /.eichner und Kupferstocher, geb. zu Leedsin Yorkshiro 104'.), gest. ebenda 108!) oder 1699, Man hatvon ihm verschiedene Ansichten aus Italien und England,nie zahlreiche Bildnisse, welche mit leichter geistreicherNadel behandelt sind. Unter Anderen stattete or Barri's

\^ Viaggio pittorica, welches Buch er in's Engliseho übersetzte,

mit radirten Künstlerporträts aus. Walpole gibt ein Ver-zeichnis* seiner Blätter. Nach ITuber, Strutt und Malpe soll er sichder beistehenden Zeichen bedient haben.

1805. Wilhelm Lichtenheld, Zeichner, Gonro- und Landschafts-

maler, geb. 1818 in Hamburg. Gogon Ende der

30er Jahre ging er zu seiner weiteren Ausbildung

wy,/ « AVM nac 'i München, wo or noch gegenwärtig tbätig ist.

\ X/ t WlL ■ '" einigen Landschaften hat dor Künstler mit grosser

,-^j sq Feinheit des Tones die Wirkung des Mondlichts

yj/i ■ wiedergegeben. Seinem varüronden Monogramme

**** begegneten wir auf Gemälden, ferner auf einem

Blatte, dio Fernsicht betitelt, im König-Ludwigs-

Album, wie auch auf einigen „Münchener Bilderbogen" aus dem Verlag

von Braun und Schneider.

1806. Wilhelm Lindenschmitt, Historienmaler in München, geb.dasolbst 1829. Er ist der Sohn und Schüler des MalersWilhelm Lindonschmitt und machte sich grösseren Kreisen

vO^> namentlich durch oinon farbigen Karton: die Gefangen-

e>C^_s nehmung Franz I„ wie durch einige Oelgemäldo aus derRoformationszeit vorthoilhaft bekannt. Das Monogrammsahen wir auf oiner durch Lichtdruck vervielfältigten Zeich-nung: „Klosterscbüler" in demKünstlor- und Familien-Album: Wander-mappe, München, 1876.

1807. Unbekannter Maler, wahrscheinlich vonetianischen Ur-sprungs. Brulliot sah von ihm oine in Oel gemalteSkizze, welche dieses Zeichen und darüber die Jahrzahl1001 oder 1005 trug. Dio Skizzo stollto den hl, Lucasdar, wie or das Bildniss der Madonna malt. Der ge-nannte Schriftsteller glaubt, dass von dieser Skizzo oinausgeführtes Gomllldo vorhanden ist.

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