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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
362
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362 WK. Nr. 1785-1790.

Kupferstichsammlung; ob mit oder ohno dorn Monogramme, ist, unsnicht bekannt. Auch Nagler, im Künstler-Lexikon, zählt oino RoiheKüblor'scher Handzoichnungen auf, welche sich in der 1833 versteigertenSammlung dos Dekans Veith zu Schaffhausen befandon und von deneneinige, neben dem Namen unseros Klinstiers, noch das Zeichon des TobiasStimmer trugen. Neuerdings sind zvvoi Handzeichnungon Küblor's, dasWappen der Schenk v. Stauffenborg und ein unbekanntes Wappen, inF. Warnecke's: horaldischen Kunstblättern, Görlitz 1876, publicirt worden.

1785. Wilhelm von Kaulbach bediento sich, aussor des beroits

oben gogobenon Monogrammos, auch öfters der Namens-

f\ J U initialen zurBezoichnung seincrWerke. Er signirte dannWK

\\J. l\s oder W. v. K. Die hier mitgetheilto Signatur ist oinor

Bleistiftzeichnung ontnommen, vvelcho, nach einor darauf

befindlichen Notiz, für ein Kinderbuch G. Schorer's von dem Künstler

gofortigt wurde

1786. Wolfgang Kilian von Augsburg lioferte mit Georg AndreasWolfgang die Kupfer zu Gumponborgs: Marianischem Atlus.

W.Kf. München 105!l, 12. Von beidon Künstlern ist in unserem

Werko bereits dio Rodo gewesen. Dio Kilian'schen Kupfer

stollon Marionbilder dar und sind mit W. K. oder W. KU. f. gezeichnet.

1787. Wilhelm von Kobell, Malor und Kadirer, ist boroits mehr-fach vorgokommon. Es erübrigt hior noch bemerken, dass

W. K. or einige Aquarellen und Zeichnungon mit seinen Namons-

Initialen signirt hat. Auch auf einer seiner Badirungon linden

sich dieselben. Das Blatt enthält einen Jagdhund, stehend, in Prolil

nach rechts, mit langen Hängeohren und Halsband. Unten rechts das

Zeichen und die Jahrzahl 1811. H. -1 Z. 7 L., Br. 5 Z. 7 L.

Carl Artaria in Mannheim hat einige Badirungon des Künstlerscopirt. Ein Blatt darunter, welches zwei galuppironde Boitor mit einemHund darstellt, trägt ebenfalls unten links das obigo Zeichen Kobell».Rechts steht C A 1811. Kl. qu. Pol.

1788. Wolfgang Kyron, Goldschmied und Kupforstocher in Augs-burg um 1700, soll, nach einer Naglor'schen Notiz, unter

W. K. beistehender Signatur Zeichnungen mit Goldschmiodsver-

ziorungen hinterlassen haben. Wir kennen von ihm oino

Felge von sieben Blättern mit Figuren und Thieren in Laubwerk, betitelt:

„Neu ersonnene Ooldschmied.s-Brillen durch Wolf Kyron : V. Bommel-

Nürnberg in Verlag Leonhard Loschge. Fol.

1789. Unbekannter Kupferstecher, welcher im 16. Jahrhundert in

tit TT- Deutschland thätig war. Soin Zeichen steht auf oinor Titel"' ' viguotto mit dem Wappen der Eanzau.

1790. William Kent, Maler und Architokt von York, gest. 1784

in London. Obgleich englischer Hofmaler, war er doenW. K. jn. als Maler unbedoutend; einos seiner Altarbilder wurde von

Hogarth carikirt und Lächerlich gemacht, Mohr Glückhatte er als Architekt und namentlich wurden seine Ornanicntzeu'b'nungen von seinen Zeitgonosson geschätzt. Auch hat er einig 8Architekturen nach Inigo Jones, dessen Werko or 1727 mit J. War''herausgab, radirt. Kcnt's obige Signatur ist den Vignetten entnommen,welche er zu J. A. Thuani: Historia sui tomporis. 7 Voll. Loinlim1730. Fol. gezeichnet hat. Der Stecher deutete seinen Namen durchP. F. an; vielleicht Philip]) Feurdinier.