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5 (1879) SJ - Z
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360
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360 WK. Nr. 1777—1781.

1777. Willem Kool oder Koolen, oin bisher nach seinen Lebens-

verhältnissen fast unbokanntcr Landschaftsmaler. Durch■\\rrr A. van der Willigen: Les artistes de Hartem, wisson\^Lr\ wir jetzt, dass dor Künstlor aus Hartem gebürtig war,

^* *■ als Wittwer im J. 1638 die Cornelia v, d. Molon hei-

ratliote, ferner dass or 1656 und 1657 oiner der Kom-missare dor Lukasgilde war und am 30. October 1666 gestorben ist.Seino leicht bohandolten, in oinom hollen, braunon Ton gehaltenen Bilderstellen Flachlandschaften vor, meist von Flüssen und Kanälen durch-schnitten. Sie sind theils mit einem Monogramm, theils mit dorn NamenW. Kool, auch W. Kolen und W. Koolen bezeichnet. Noch soll, nachW. Bodo, Zeitschr. f. bild. Kunst, VII p, 172, ein gleichnamiger MalerJ. Koolen, oin goringor Nachahmer des Ph. Wouwermann, vorkommon.

1778. Wilhelm von Kobell, welcher 1855 in hohem Alter zu

München starb und als Maler und Badirer in unserem\\r jj Werke mohrfach erwähnt worden ist, bodionto sich zu-\X/\ weilen auch diesos Monogrammes und zwar vorzugsweise*- auf Oelgomälden und Aquarellen. Seine Bildor kommenI % %% häufig vor. Man findet solche in den Sammlungen zu•wrr München, Schloisshoim, Frankfurt a. M., Berlin, Darmstadt,

♦*" Weimar, Lütschona, Innsbruck u. s. w. Vorthoilliaftor, als

durch seine Bildor, ist der Künstler durch soino Kupfer-stiche bekannt, wolcho theils radirt, thoils in Aquatinta gearbeitet sind,theils eigeno Zeichnungen, theils Gemälde namhafter niederländischerund deutscher Malor reproduciren. Insbesondre sind es die Aquatinta-blätter, auf welche sich Kobell's kupferstecherischer Ruhm gründet;nicht nur dass er die sehwiorigo Technik mit Leichtigkeit und Glückhandhabt, or versteht auch die Figenthümlichkoit soinor Originale sehrtreu und charakteristisch wiederzugeben. A. Andresen, welcher in seinen :Deutschen Malcr-Radirern des 19. Jahrb. Band I, p. 104 ff. dorn Künstloreinen Platz gewidmet hat, beschreibt 124 Blätter von ihm und zwar64 Kadiruugen und 60 Aquatintablätter. Kin radirtes Blatt jedoch scheintihm entgangen zu sein: Die drei Pferde auf der Weide, nach Ph.Wouwermann. Fol.

1779. Wolfgang Kilian, Kupferstecher und Zeichnor, geb. zuAugsburg 1581, gest. dasolbst 1662, ist" boroits eingeführt.

iyy Ausser anderen Zeichen bediente er sich zuweilen auch aulvW. soinen Arbeiten dieses Monogramme*. Wir sahen es u. A,auf einen Blatte, welches einen jungen Mann in spanischerTracht darstellt. Derselbe sitzt unter einem Baume. Von rechtsschreitet ein änderet Mann mit Schnurr- und Knebelbart auf ihn zu.Im Grunde ein altes Schlote. Links unten das Zeichen. 11. 4 Z. 8—9L.|Br. 5 Z. 9-10 L.

1780. Wilhelm Kleinenbroich, Maler, geb. 1814 zu Köln, bildet«'

sieh in seiner Vaterstadt unter W. Meister, wie späterauf der Düsseldorfer Kunstakademie aus. Alerid: Naeh-~\^TJES~ richten v. d. Loben und den Werken Kölnischer Künstler,\/^/\ thoilt sein Monogramm mit, welche« in einer Folge von

neun lithographirton Blättern, betitelt: Durcheinandersicli findet.

1781. Wilhelm von Kiigelgen, Maler, gob. 1802 in St. Peters-burg, ge.sf. 1867 in Baüenstedt. Kr war ein Sehn des bekannteren