WK. Nr. 1772 — 1771.
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Exemplar des Werkes ist von dorn obenerwähnten Lehrer des KünstlersA. v. d. Bosch, angelegt und spätor der Sammlung Verstolk van Sooloneinvorleibt wordon. Nach diesem Kxomplar hat van der Kellen in soi-nem Pr.-Gravour holl et fl., I. p. 18!) 11., das "Werk besehrieben, DieBlätter sind meist unbezoichnet, nur drei tragen den vollen Namen desKünstlers, während einigo, welche wir in Folgendem nennen, mit denBuchstaben W. J. v. T. signirt sind.
Dio drei Küho boi dorn Baume, v. d. K. 7.
Dor grasendo Ochso, gegen links gewendet, v. d. K. 14.
Der schlafende Hund. v. d. K. 22.
Dor Kopf einer Kuh, mit weisser Stirn, v. d. K. 26,
Dor trinkondo Jäger, v. d. K. 29.
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1772.
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Unbekanntes Zeichen, welches wir auf einer Holzschnitt-Vignette fandon. Lotztero enthält in oinor mit Rollworkvorzierfen Einfassung einen Kugel mit oinom Schildo,worauf das Zoichon steht. Oben in der Einfassung einelatoinischo Inschrift, unten ein Name; Beidos, bei dornschlechten Druck der Platte, sehr undeutlich. DenNamen leson wir: Wolf KlainstraÜ und wahrscheinlichhaben wir es hior mit einom Buchdrucker-Signet dos16. Jahrhunderts zu thun.
1773. Wilhelm August Leopold Christian Krause, Marinomaler,j;eb. in Dossau 1803, gest. in Berlin 1864. Er
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arboiteto sich aus ärmlichen Verhältnissen empor
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»Ooo aruoipaix- Ituo. mu i f am i e i non ersten Lohrer an K. W. Kolbo.„y feon. Eichonkolbo). Zu seiner weiteren künst-
p. ISO I. lerischon Ausbildung ging er 1821 nach Dresden
und 1824 nach Berlin, wo er boi Gropius Be-schäftigung fand. Weitorhin wurde er Mitglied dor Akademie; zugleichmachte or um 1828, ohne die See gosehen zu haben, seine crston Vor-suche in dor Marinemaloroi. Da sie günstig bourtheilt wurden, blieber bei diosoni Each, für welches or später auf Reisen nach Norwegen,Holland u. s. w. auch dio niithigen Naturstudion inachte.
Dio k. National- Gallorio zu Berlin besitzt von dem Künstler einigeBilder, untor welchen eine Partie der Pommer'sehen Küsto und einSeesturm obige Bezeichnungen tragen.
1774.
_ gest. in München am 7.
C\ N/s^P* Cnnielius, kam or mit lc
r VN~\ München, wo or 1837 k. 1
(_/' (j Direktor der Kunstakadei
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Wilhelm von Kaulbach, oinor dor gefoiortsten Historien-maler Deutschlands, geb. in Arolsen am 15. Octbr. 1805,gest. in München am 7. April 1874. Bin Schüler vonletztorom von Düsseldorf nachbayerischer Hofmaler und 1847imie wurde. Mit oinor seltenenArboits-Lust und Kraft ausgestattet, hat dor Künstleroine lange Beute von Workon geschaffen, welche durch-gängig einen warmon Schönheitssinn, oine reiche, be-wegliche Phantasie und einen originellen, freien Geistbekunden. Neben seinen grössoren historischen Compo-sitionon zeichnete und malto or oine Mongo Bildnisseund illustrirto Dichter, Volksbücher und Kalender.Soinc kühn conoipirte „Hunnonschlacht", die er 1834für den Grafen Raczynski ausführte, war diejenigeArbeit, welche zuerst die allgemeine Aufmerksamkeit