320 WC. Nr. 1584-1588.
1584. Thomas Christian Wink, Maler und Radirer, gob. zu Eich-stiidf 17.'!8, war anfänglich ein Scliiilor seines Bruders Chry-sostomus, arbeitete dann an verschiedenen Orten und lioss
\Y/") sieh schliesslich in München nieder, wo er 17G!> kurfürst-lichor Hofmaler wurde and 17Ü7, nicht 1812, wie Brulliotirrig meint, verstorben ist. Wink lioforte zablroicho Cartonsfür die von Max Emanucl wieder in das Leben gerufene MünchenerGobelin-Manufactur. Auch sind noch verschiedene Wandmalereien undAltargemaldo von ihm in München vorhanden. Zimmermann und Jung-wirtli stachen einige seiner Belllgenbilder, Was seine Radlrnngen be-trifft, so zählt Nagler im Lexikon deren sieben auf.
Das obige Monogramm Bindet sich auf einem Blatte mit einerallcgorischon Darstellung. Die Malerei sitzt vor der Staffelei und maltdie Fortuna. Diese Gruppe ist von anderen allegorischen Gestalton undGenien umgeben, oben in Wolken orschoint Minerva. Unten nach linksdas Monogramm. Kl. Pol.
Noch kommen folgende zwei Blattet mit den verkehrten InitialenWC vor:
Dio Himmelfahrt der Maria, Entwurf zu dorn Altarbilde in derKircho zu ßchoyern. Die Heilige wird in den Himmel aufgenommen,unten stehen dio Apostel und die heil. Frauen. Hoch Fol.
Dio Künsto und Wissenschaften in ihren Beschäftigungen unterdem Schutze der Minerva. Christian Wink mv. et sculp. Mon. Linksunton im Rande: 0. W vorkehrt. Pol. Im ersten Drucko mit dem Mono-gramm, dann mit dor Jahrzahl 17G8.
1585. William Caxton, Buohdrucker, waloher, Anfang des IG. Jahr-
hunderts in England thatig war. Sein Zeichen^YVj ~&7 (" steht auf dorn letzten Jilatte oinos mit Holz-
^J-J*J ' y^- V-y' und Metallsehnitten ausgestatteten Buches von
151G, betitelt: Nova legenda Anglie etc.
1586. Dieses Zeichen steht auf einem in Tuschmanier geätzton
Blatte, welches drei Damen vorstellt, die bei\v/*P rr •/ n\ Kerzenbeleuclitung an einem Tische Karte
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1). C. del 1759 und os dürfte somit diesessehüne Blatt dem Wilhelm Chodowiccki angehören, welcher dasselbenach einer Zeichnung seinos Vaters, des berühmten Charakterdarsteller!Daniel Chodowieoki, gestochen hat. Der talentvolle Wilhelm Ohodowiecki,gob. 17G5, gest. 1805, arbeitete als Kupferstecher in Berlin mit vielErfolg in dor Richtung seines Vaters. Hiiho des beschriebenen Blattes:8Z. 6L.(?), Br. 3 Z. 10 L.
1587. Wilhelm Camphausen, Maler zu Düsseldorf, ist bereits ein-
geführt. Ausser eines Monogrammes be-\Kf f 3 \kP P ^o diente er sich zuweilen auch der einfachenvv. \_, , ]/f \j , J £ Initialen zur Bezeichnung. Wie hier mit«
gotheilt, findet man dioselbon u. A. auf
Lithographien in don Düsseldorfer Monats-
blättern,
1588. Wilhelm Claudius, ein nach seinen Lebensverhältnissen un-
bekannter Zeichner, welcher für verschiedene illustrirte
^Vt-TJ) Zeitschriften dor Gegenwart thätig ist. Soino hior mW-
I getheilto Signatur ist einem nach seiner Zeichnung
m,