Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
305
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WA. Nr. 1512 — 1510. 305

Johann Ludwig Wagner, Stempelsohneider in Stuttgart 1798—1845.Friedrich Welle, Münzmoistor in Arolsen 1807 —1829.Thomas Wyon d. J., Stempelsohneider, geb. 171)2, gost. 1817.Verschott, Münzmoistor in Antwerpen 1814.Albert Wagner, Stempelsohneider in Stuttgart, soit 182G.Welckner, Stempelsohneider in Clausthal, soit 1838.

1512. Unbekannter Formschneider, wolchor in der zweiten Hiilfto• dos 16. Jahrhunderts wahrscheinlich in Sachsen thätig war. SeinW. Zoiehon stobt auf Nachschnitten von Holbein's Todtonbildern in

einer Wittenberger Aasgabe dar Imaginea mortis etc. vom J. 1590.

1513. Unbekannter Kupferstecher, wolchor in dor ersten Hälftedes 17. Jahrhundorts in Deutschland thätig war. Man findet von

W. ihm zahlreiche Ansichten von Städten, Schlössorn u. s. w. in D.Meissners: Thesaurus Philo - Politicus d. i. politisches Schatz-hiütlein. Frankfurt 11120 —1630, 4. In einer späteren Ausgabe führtdas Work den Titel: Sciographia Cosmica — Nürnberg, Faul Fürst,1G38, 4.

1514. Unbekannter Lithograph ans der ersten Hälfte dieses Jahr-hunderts, Er signirto mit dem Buchstaben W, zwischen dio

18W3G. Jahxmhl 1836 gestellt. einBlatt, wolchos dio nach links ge-wendete Büste eines Marines mit umgeschlagenem Manteldarstellt. Darunter oinc faesimilirto Schrift in zwei Zoilon: Adscriptusterrae . . . levis! 4.

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1515. Diosos Zoichen bezieht sich auf koinon Formschnoidor, wieman irrthümlicb angenommen bat, sondorn os gobürt dornKölner Bnohhäadler Franz Birckmann an, Die Blätter, aufwelchen es vorkommt, rubren von verschiedener Hand her.Das bei Brulliot I, 771 boschriobono Blatt mit den dreiKönigen, St. Ursula und don Macbabäeru findet man, nachMorlo, zu Parisern Drucken verwendet, dio auf Birckmann'sKosten ausgeführt wurden.

1516. Unbekanntes Zeichen. Auf der Stadtbibliothek zu Zwickau

befindet sich ein Exemplar der ars moriendi mit rohen Holz-

^k schnitten, aus Ende des 14. oder Anfang des 15. Jahrhunderts,

\X/ Dieser Band enthält zwei bomerkonswertho grosso Blätter von

geschrotoner Arbeit. Das erste stolit oben Maria in derHerrlichkeit zwischen dem Krzongcl Michael und dem hl. Georg,"nten rechts Betende, links oino Prodigt dos hl. Jacob und ganz unten,au Wappen bohandelt, dio Marterwerkzeuge mit dorn Spruchzettel: Speschristiana vor. Mit dorn zierlichen Bande ist das Blatt c. 5 —GZ. breitUnd 9 X, hoch. Das zwoito eben so grosse Blatt zeigt oben dio An-betung der Könige, unten die Maria, von Schützlingen verehrt. Aufojnera Spruchzottel: Ima permutal brevis hora summis. Ganz unten,oino Frau mit einem Hoiligenschein und sieben Porsonon in einem*»uerkesse] im Gebot. Das Ganze ist von einer Architektur im italieni-schen Geschmack mit drei Ordnungen von Säulen eingefasst. Obenr °chts drei Kronen, nnton Hermelin, gegenüber obiges Monogrammwahrscheinlich das des unbokannten sächsischen odor fränkischen Form-s °hnoidors. Vorgl. Waagen: Kunstw. u. Künstlerin Deutschland I, p. 71.

UoaogTumauitan, Bd. v. 20