VW. No. 1419— 1421. 281
erschoint. Dassolbo, V W odor richtiger W V zu loson, ist oben mit*getheilt, doch kommen wir auf dassolbo, wie auf die Initialen, unterW V zurück. Mit den Buchstaben V. W, wolclio hior noch in Be-tracht kommen, signirte er nur oin Blatt: dio junge Zeichnerin, boiWossely No. 23.
1419. H. von Wiering, Formsehneider in Hamburg um 1685, Istboroits untor soinem aus 11. W bestehenden Monogramme
■\Y» p oingefülirt. Auch boistehondes Zeichen wird ihm zugetheilt.^ w "V Dassolbo ündot sich auf oinom Blatte, wolches einen Negerin Begleitung eines Dionors darstellt.
1420. Unbekannter Formschneider, welcher um die Wende des
16. zum 17. Jahrhunderts gelobt zu haben schoint.\l\i\i \XX/ Arboiton von ihm, wolclio Gegenstände aus dem alten
Vy . VW Testamente onthalton und dio orston Zeichen tragen,befinden sich in einer Ausgabe der Luthor'schen Bibel,
\/ \V' wolclio 1670 boi C. Kndtor in Nürnberg erschien.
V XV Das lotzto Zeichen dürfte demselben Künstler an-
gohören. Es stoht auf oinom Blatte, welches fünfFische darstellt, links nuten. Oben liest man: Die
W seitzahm gezeichnete Fische, femer in dor Eeko, rocht« :Fol. 63, was anzudouton scheint, dass dio DarstellungzurUlustration eines naturgoschichtlichon Werkes diente
1421. Urban Wyss, Sohroibokünstlor und Formschnoidor um die
Mitto des 16. Jahrhundorts. Fr war Schulmeister inBischoffszoll und wohnto später in Zürich.
Das hior mitgotheilte Zeichen stoht auf dorn Titolsoincs Schriftbuchos von 1648, welcher oino Schule vor-stellt und dio Inschrift trägt: Dous Nobis — Contra Nos.Mit der Einfassung 4 Z. 3 h. hoch und <; Z. 8 li. breit.Dio Vorschriften sind in Holz geschnitten. Sio orschienonunter dorn Titel: Libollus multa scribondarum litorarum gonora com-pleotens otc. Qu. 4. Wyss widmete soin Werk dorn Ludimagistcr Job.Frisius in Zürich. Aus oinor Stelle dos Vorwortes kann man schliossen,dass Wyss dio Holzschnitte solhst gefertigt habe j Breitkopf, Goschichtoder Schreibkunst p. 57, will aber dio Ausführung auf Holz dem JostAmman und dorn 0, Stimmor zuschreiben, deren Monogrammo auf dornSchlussblatto vorkommon sollon. Nacli Passavant wäro das Schriftbuch«w Nachahmung oinos italiouischon Workos von Giov. Batt. Palatino.
Mino zwoito Arhoit von Wyss führt den Titel: Von Mancherlei Ge-schriffton oin zierlich | nüw fundaniont Biichlo, Yode hosonder mit Ihrer«gentlichen Pnnctur, Buclistaben, vnd Alphabot zu vnjterwysung meu-goklichon Innsondors aller blüon|don Jugondt zu nützlicher dienstbarkeit,durch Ur|banum Wiss disor Zyt Sosshaft zu | Zürich geordnet vnd vss-pgangen, In einem Oblongum folgt dieser Titolschrift dio Abbildung( <or Stubo oinos Scliroibomoisters. Man sioht zwoi Tischo; an dorn oinonsitzt der Moistor, auf dorn anderon Tische liegen allerhand Schreib-materialion. Darunter stoht in Typen: Godruckt zu Zürich by Christoffol*xoschauer. Kl. Fol. — Es ist dios dio zwoito Ausgabo dos kloinonWorkos, dio orste können wir nicht.
Noch borichtot Passavant, III. p. 451, über dio spätoro Ausgabesiiios dritten Schriftonhuchs von Wyss. Die Ausgabe botitolt sich:"in nouw Fundamentbuoh darin allerley Tütscho Gcsehrilften nach irerwaren art otc. fleissig furgestellt werdond otc, Erstlich durch Vrbanum