Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
270
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270 fg. No. 1964

1 las Blatt No. 24 bei Bartsch könnte die Vortroibung aus dem Paradiesesein. Von (Jon Copion der obon erwähnten, bei Valontin Geyssler ge-ilruckton Passion unterscheiden sich dieso Blätter durch dio Grosso.Sie sind nur 3 Z. hoch und 2 Z. 3 L. broit. Copion nach der kloinenHolzschnittpassion B. No. 20, 22, 24, 25, BS, 33, 89, 40, 49, 50, 51, 52.Copien nach don Kupferstichen B. No. 4, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 12,14, 15, 17.

Diesem Werke ist noch folgendos boigodruckt:

Bas Symbolum der Heiligen Apostel, darinnen der grundt vnsersChristlichen Qlaubens gelegt ist. Borna. 10 u. s. w. Dieses Credo istmit 12 kleinen Apostelfiguren geziert, welche aber ohne Zeichen sind.Am Schlüsse sieht man in einem Ovale die Anbotung der Hirten unddie Taufo Christi mit dem Druckorzeiclion dos V. Nouber. H. der Apostel-figuron 2 Z. 4 L., Br. 1 Z. 5 L.

Kindergesänge von Niclaus Herman, Cantor zu Joachimsthal, 15G0,von PI. Kbor herausgegebon. In diesem Workchen kommen ebenfallsverschiedene Holzschnitto von Virgil Solis vor, darunter dio Geburt unddio Taufe Christi. H. 3 Z. 2 L., Br. 2 Z. 3 L. Ferner Vortollungon ausder Kupforstichpassion von A. Dürer. H. 3 Z. 3 L., lir 2 Z. 3 L. BartschNo. 4, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 17, 32.

Esopus Teutsch, das ist: Das ganzo Leben und Faboln Esopi, mitsampt den Fabeln Ariani otc. — Mit schönen Figuren goziorot. Frank-furt a. M. N. Basse 158!) — Von Beinicken Fuchs. Ander Thoil desBuchs Schimpf und Ernst etc. Franckfurt a. M. N. Basso 1581. 8. —Dio Holzschnitto zum Aosop sind dio von Bartsch No. 8 beschriebenen,die zum Reinecko sind Bartsch unbekannt. In R. Woigel's: Kunstlagor-Oatalogen finden sich noch oinige andoro Ausgaben vorzeichnet.

Drei Holzschnitte, welche die vorschlungonon Buchstabon VS nebstder Jahrzahl 1533 tragon und sich bei Bartsch nicht beschrieben finden.Die Blätter, von 7 Z. 5 L. H. und 5 Z. Br. scheinen einor grössoronFolgo anzugehören:

1) Dio Geburt Christi. In der Mitto liegt das Jesuskind in einemKorbo. Links kniet Maria mit gefalteten Händen und rechts Joseph,hinter wclphom man zwei andoro Männer bemerkt. Don Hintorgrundbildet eino vorfallono Hütte. Ganz im Hintorgrunde sioht man dio ver-kündigenden Kugel boi den Hirten. Das Zeichen unton links am Gowandeder Maria.

2) Die Anbotung der Hirten. Rechts in einem Gebäude kniet Mariamit über dio Brust gologton Händon nobon Josoph. Vor ihr auf demBoden liogt das Kind. Links zwei Hirten, von welchen der eino, mitoinom Dudolsack, kniet; dor andere, mit oinom Stock in der Hand, stobt.Im Hintergründe ein Kugel. Das Zeichen gogon dio Mitto zu über demGewölbe, auf welchem sich das Gobäude orhebt.

3) Dio Anbotung der hl. drei Könige. Links sitzt Maria mit demstohondon Kindo auf dem Schooss. Rechts bringt einor dor Königeknioend soino Geschonko dar, während die beiden anderen im Hinter-gründe an der Tliiir stehen. Das Zeiehon ist unten rochts auf einemSteine.

Ein Reiter von vier Hollebardiors bogloitot. In der Mitto liost manunton: Gedruckt zu Nürnberg durch Wolfgang Strauch, Form-schneider 1570; obon: Von Gottes Gnaden Wilhelm, Herzog zu Jülich otc,H. 10 Z. 9 L., Br. 12 Z. 9 L. — Dieso Darstellung wnrdo auch zueinem Bildnisso des Horzogs Friedrieb von Sachsen benutzt, indom einälterer Kopf in dreiviertel Ansicht eingesetzt wurde.

Frios, an dessen oinom Endo oin Mann in Rüstung dio Laute spielt,währenil an dem andern Endo eine nackte Harfnorin sitzt. In der Mitte