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1864.
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1361. Mathias van Somer, auch Somr, Somern und SommernZeichnet und Kupforstochor, am Mitte dos 17. Jahrhundertsin Rotterdam, Nürnberg und Köln thätig, ist beroits untordorn Zeichen M. V. S. oingoführt. Dos hior gegebenenMonogrammes bodionto or sich auf Blättern mit Bildnissen
\ fr r .. i u: leones omnium electorum priiicipum - ad Comitia\p jzcCt praesentia legatoium ac deputatorum ad vivum exprtssaca M. van Sommern. Ratisbonae 1667. kl. fol.
1362. Sebastian Vrancx, o'm bereits mehrfach von uns erwähnterholländischer Major. Nach dorn Barthel'schon Katalog der
Q* . liruunscliweigor Galerie, soll or ein üemäldo dor genanntenJi/ Bammlang in dieser Weise, d. h. mit einem verkehrton V undeinem S. signirt haben. Das Bild führt eine hiigeligo Land-schaft vor, in wolchor ein Wagen von Räubern angefallen wird.
1363. Valerio Spada, ein, nach seinen liehensvorhältnissen ziemlich
unbekannter Maler und Uadiror, wolchor um Mitte desS\Y 17. Jahrhundorts in Florenz und wie es schoint eine ZeitG""f/J lang auch in Innsbruck thätig war. Das hier gegebonuMonogramm, zuweilen auch noch mit den anderen Buch-staben des Künstlernamens: pada verbunden, findet man in verschiedenen,zu Moronz orsehiononon Werken. Einige derselben sind im Lexikon genannt.,
1364. Virgil Solis, Zeichner, Maler, Kupferstecher und Radiror
nach Einigen auch Form-Schneider, gob. IT) 14 zu Nürn-berg, gest. daselbst 1562, wareiner der fruchtbarsten Künstlordes 1(5. Jahrhunderts. Dio wollig-sten Spuren hintorlioss or alsMaler. Sandrart rühmt ihn vor-nehmlieh als Illuminirer vonKnpferstichen und Holzsehnit-
t ton. Exemplare dioaar Art
A <)\ kommen jedoch höchst selten
^3r vor. Sohr zahlreich dagegensind dio Arbeiten auf Kupferund Holz mit dem Zeichen dosKünstlers. Indessen ist deren Ausführungoino viol zu ungleiche und dio Zahl derBlatter eine zu grosse, als dass er sie allemit eigener Hand ausgeführt haben könnto;zudem ist es sohr fraglich, ob or selbst inHolz geschnitten bat. Jedenfalls hatte orviolo Schülor und Gehilfen, welche nach sei-nen Zeichnungen arbeiteten. Bartsch, IX,246 ff. beschreibt von Solis 568 Kupfersticheund fassf die Holzschnitte in 10 Nummernzusammen, Dieso Verzeichnisse sind durchPassavant, IV, 115 ff. und durch Naglor, imKünstlorlex., vervollständigt worden; ebensolioforton die Kataloge von Reynard, Weigol,Drugulin u. A. Nachträgo und namentlichist es das Interesse unserer Zeit für Orna-mentstiche, Weiches Immer neue Zusätze zuTage fördert.
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