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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
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256
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256 VP. No. 1321 — 1327.

1321. Nicolaes van Verendael, Blumen-, Stilllebon- und Thior-raalor, geb. 165!) zu Antwerpen, gest. obonda um 1717.Der Künstler soll sich dieses Zeichens besonders auf Thier-stücken und Stillloben bedient haben. Unter den Buch-staben V, F. ist boroits von seinen Monogrammen die Redegewesen.

1322. Unbekannter Goldschmied, welcher im 17. Jahrhundort

E wahrscheinlich in Flandern thätig war. Sein hier mit-

. , //^of gothoiltos Zeichen fand Brulliot auf oinom Relief in

V / Silber, welches die Anbetung der Könige darstellte.

1323. Anton Joseph von Prenner, Maler, Zoichnor und Kupfer-

stocher, geb. zu Wien 1689, wio aus einer Angabo in

V 1 inc soulom „Prodromus" ersichtlich, und nicht 1608 wio das

Kiinstlor - Lexikon und Brulliot irrthümlich angehen.

__ O Er starb 1711. Uobor Pronner's radirte und geschabte

"V J ■ Arbeiton, welche or thoils in Sammliingon, tbeils in ein-

zelnen Blättern publicirto, verbreitet sich das Lexikon,y j) "Jn. Di° hier wiedorgegobonen Zeichen stehen auf Nach-bildungen von Gemälden der Wiener Gallerie.

1324. Französischer Formschneider aus dor Mitte des vorigenJahrhundorts, wahrscheinlich V. Pegaut. Man findet ziemlich

.V. P. geringe Arbeiten von ihm in verschiedenen Büchern jener Zeit.U. A. in L'Ecole de la Chasse aux Cfiirns Conraus Par Mr.Le Verrier de La Conterie. Bauen 1763. 8". Einige Blätter mit Gegen-ständen, welcho sich auf die Jagd beziehen, sind mit VP, andore mitV. Pegaut bezeichnet und es ist anzunehmen, dass lotztorer Name auchhinter obigen Buchstaben vorborgon ist. Die übrigen Darstellungen indorn Buche sind von Caron und P. Villeroy.

1325. In dor Ambrasor Sammlung sind zwei handschriftliche Bändemit Mossen, unter dorn von späterer Hand geschriebenen

V. P. Titel: Invictissimi Romanorum Hungariae et Boemiae Regit.Liher Missarum quintus et eextus. Dieses reich mit Bilderngeschmückte Work ist vor 1516 angelegt worden. Die orste Seite deszweiten Bandet ziert eine schöne, sehr zart durchgeführte Darstellungder Auferstehung in der Art dos Hans Memlinc. Auch haben dio orstonSeiten prachtvollo, aus Thiorcn und Blumon bestehende Randverzieriingeu.Ein anderes Bild zeigt einen knienden Mann im Polzrock mit dem St.Ulrich. Ueber doni darunter befindlichen Wappon stobt V. P., womitdor Stiftor oder vielleicht auch der Künstler angedeutet sein könnte.Der Charakter der Malereien doutet auf dio flandrische Schule. Vergl.v. Sacken; die Ambrasor Sammlung, II. 203.

1326. Zeichen oinos unbekannten Sammlers.

V. P.

1327. V. Pedersen, Zeichner und Maler, oin Däne von Geburt,machte seine Studien in Dresden und lioss sich dann zu Leip-

V^f 5 zig nieder. Hior fertigte er violo Zoichnungen zum Holzschnitte,

besonders zur Illustration der Worko des H. C. Anderson. In

den gesammelten Märchen dossolben, Leipzig 184!), sind 112 Holzschnitte

von K. Krotzschmar nach Zeichnungen von Podersen. Dorselbo Kiinstlor