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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
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252
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252 VM. No. 1297—1300.

1297. Franz Michael Veith, Malor, gob. zu Augsburg 1799, woor um 1825 nach soinor Rückkehr aus Italien Profossor an■ I clor Kunstsehulo wurde. Kr malte Historien- und haupt-

"^Jv \r- sächlich Gonrobildor, wie auch Porträts und starb 1846^\S\- M München. Auf einem von Hanfstaongl nach ihm litho-^ graphirton Bildniss des Potor Rieharz, Bischofs von Augs-

burg, steht links oben in haibor Hoho sein hior mit-gethoiltes Zoichon. Fol. Veith hat auch selbst lithographirt; dreisoiner Blätter findon sich im Künstlor-Loxikon vorzoichnet.

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1298. Vincenz Melka, oin nach soinon Lebensumständen un-bekannter Künstlor, nach desson Zeichnungen sich Holz-schnitto in illustrirton Zeitschriften linden. Die Dar-stollungon enthalten Figürlichos und Landschaftliches ausden untern Donauländern.

1299. Jan van der Meer, auch nach der in Holland gebräuch-lichen Abkürzungsweiso Vermeer geschrieben, Maler von Delft.

k^j Soin hior mitgothoiltes Zeichen ist einem Bildo mit der An-"\/J. sieht soinor Vatorstadt ontnommen, wolchos sich im Musoumdos Haag bofindot. Van der Moor war so ziemlich vergosson,soino Werke wurden mit donon gleichnamiger oder überhauptanderer Künstler verwechselt. Krst W. Bürger brachte durch soino inder Gazette dos Beaux-Arts vom ,T. 1860 veröffentlichten Forschungenwiedor Licht übor das Loben und Schaffon dos Moistors und setzto ihnin die Rechte wiodor oin, deren or im Laul'o von zwoi Jahrhundortonverlustig gegangen war. Was die Namensvettern unsoros Künstlorsbotrill't, so existiren, nach W. Bürgin', noch der Jan van Moor von Utrecht,ein Historienmaler im italienischen Geschmack, sodann dor bokanntoThicrmalor Jan van Moor de jongho von Haarlom, und desson Vator,dor oudo Vermeer, ein von seinen Zoitgonosson geschätzter Landschafts-maler von Haarlem. Dor Delft'sche van dor Moor wurde 1632 goboron.Soin Lehrer war Carel Fabritius, welcher 1654 bei oiner Pulvorexplosionums Lobon kam. Das orsto datirto und bozoiehnoto Gomäldo, wolcheswir von v. d. Moor bositzon, eine Courtisano mit ihrem Liobhabor undzwoi andero Personen auf einom Balkon darstollond, vom Jahro 1656(Drosdonor Gallorio), macht es wahrscheinlich, dass or bald nach dornTode seines Lohrors oin Schüler Rombrandt's goworden, also nachAmsterdam üborgosiodelt war. Im Jahro 1660 finden wir unsern Künstlerin soinor Vatorstadt wieder, wo or seit 1661 als einer dor sechs Vor-steher dor Malorinnung aufgeführt wird. Seino künstlorischo Glanz-periode liogt zwischen don Jahren 1660 — 1670. Weitero Daton üborsein Lehen sind bis jotzt nicht aufgefunden. Als soin Todosjahr wird1696, jodoch ohne sicheren Anhalt, angenommon. Dio bis jotzt be-kannten Arbeiten dos Meistors sind zum grösston Thoilo Figurenbildormoist kleineren Formats, Bilder in dor Woiso der Terborg, de Hooghund Metau, sodann Porträts, Städto-, Häuser- und Strasson-Ansichten,Landschaften und Stilllobon. In allon diesen verschiedenen Gattungenbokundot van der Moor oin lebendiges Naturgefühl und oino echtmalorischo Auffassung.

1300. Valentin Maler, Goldschmied, Malor, Bildhauer und Mo-

daillour zu Nürnberg, gost. 1603, machte sich

\M V M hauptsächlich durch seine Schaumünzon bekannt.

v ' ' ■ Lotztero boziehon sich meist auf Begobonheiton der

Stadt Nürnberg, wie auf dio Goschichto Rudolf IL,