VG. No. 1176 — 1181. 988
dürfte noch nicht als abgeschlossen zu betrachten soin. B. Wossclywägt demselben einen Holzschnitt nach. Letzterer ist in einem Missaleenthalten, welche« der Bischof Hioronymus Scultetus von Brandenburg1>>16 in Leipzig druckon lioss und das 1618 zu Basel in einer zweitonverbesserten Auflago orschion. Das Blatt misst in der Umrisslinie0(275 boi 0,180 Broito und stellt das Wappen dos gonannten Bischofs™t den beiden Stiftspatronon Petrus und Paulus als Schildhaltorn dar.s - Kunst-Chronik, lö77, p. 24.
1176. Zeichen des Buchdruckers Valentin Geyssler in Nürnberg.
Man findet os auf oinor in Holz geschnittenen Titel-
v,. yvj oinfassung in architektonischer Form. Oben im Halb-
VI iG ,{re i so hat dor auferstandene Heiland Tod und Teufel
.. _| L. . zu soinen Füssen , links und rechts sind dio Figuren
^L \f dor Apostol Petrus und Paulus und unten sieht mau
dio oberne Schlange, Abrahams Opfer und Christus
am Kreuze.
Diese schöne Titeleinfassung dient zu einer Ausgabe der Passion
l*jL Solis - Godruekt zu Nürnberg durch Valentin Geyssler 1688 und
10 °». Von diesor Passion könnt Bartsch IX. p. 319 nur 18 Blätter.
Unbekannter Kupferstecher, welcher in dor ersten Hälftedes 16. Jahrhundertl in Deutschland thiitig war. Derselbeist boreits B. III. No. 418 unter seinom Monogramm einge-führt, Soinen an jenor Stello genannten Blattern habenwir hier noch drei anzureihen, welche dio obigen Zeichen tragen,Kind mit dem Dudelsaok von Ornament umgeben._ Der Triumph dos Bacchus,
ein i| ! 0Sl!U beiden von Bartsch beschriebenen Blättern fligt Brultiot hooh™ Orittes Blatt von domselbon Meister boi. Dasselbe trügt das Zeichen1 der Jahreszahl 1584, B« ist eineVignette, welche einen Harnisch»0 »Wei Genien mit Blattwerk onthält. Der Grund ist ornamentirt.ir - 3 Z. 11 L., H. 1 Z. 1 L.
H78. Unbekannter Büchsenschmied. Nachv. Lober's BeschreibungV. fl dos Wionor kais. Zeughauses v. 1846 sind ein Paar doppolte'..... ' Faustbüoheen mit Badsohlössern und gehauenen Läufen indiosor Woiso bezeichnet.
1179. Dieser Buchstaben bedienten sieh zur Signatur auf Münzen:V (i Voügangus Guglinger, Vorsteher der Münze in Krem-
* u - nitz, 1542—1515.
y rt Von Gartenberg, Münzdirektor in Krakau, 17115—177L'.
'*■ welchem auch das obige zwoito Zeichen angehört,
1180. Zeiohon eines unbekannten Stempeischneiders und Ver-V. G. for %ers von Buchbindcrlileten. Dasselbe ist dem Umbände eines
Jenaor Druckos von 1564 entnommen.
1181. Jon. Lor. Jul. von Gerstenbergk, Kupferstecher und
Architekt, starb zu Jena 1813. Dio Zeichen kommen aufBlättern in J. G. Lonz Thicrgoschichle, Jena 1783, vor.
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