Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
229
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V(.i. Nr. 1167 1170. 239

1167. Vincenzo Francoschini, als Main- und hauptsächlich Kupfer-Y Fruit Stecher Im 18. Jahrhundert zu Florenz thätig, l>o-y 7 ( i ■ . zeichnete mit diesen Namonskürziingeii Blätter in

• tj anln «Cm, 2'h. DempsUri a Muscsk Scott de Etruria ret/aliv • ±ran. seid. libris, 1713.

1168. Vincenzo Franceschini, Kupferstecher, ist bereits oben

eingeführt. Das zweite der gegebenen Namens-V..F.S. zeichen iindot man auf dem Bildnisse des Michel

T Angolo in A. Condtvi's Biographie dossolhon. Dio

V.F. Scu.i^\-^ orston Initialen findet man auf Vignetten in dem-selben Buche

1169. Jacques van Gingelen, Genre-, Landschaft«- und Seemaler,• geb. zu Antwerpen 1810, hat bereits unter den

Initialen J. V. G. eine Stelle in unserem "Wertegefunden, woselhst auch einige seiner Kadiruugenaufgezählt sind. Das hier gegebene Monogrammkommt auf Gemälden vor.

1170. Johan Josofszon van Goyen, See? und Landschaftsmaler,

bezeichnete seino zahlreichen Bilder und Hand-

yTj \ /7~~ Zeichnungen, Wenn er nicht den Name» ans-

]f Ü r sohrieb, in der hier mitgetheilten Weise. Dor

im vorigen Jahrhundert gering geachtete, in

unserer Zeit aber wieder sehr geschätzte Meister

^^ S~\ ist zu Loydon l. r )'.)(i geboren worden. Er lernte

A A bei Sohilperoord, heim Bürgermeister [saas

W l T Nikolai van Swanenhurgh, bei de Man, bei Klok,

^*^ ondlich hei Willem Gorritson to Hoorn. Ungefähr

neunzehn Jahro alt, untornahm er eine Reise

nach Frankreichi zurückgekehrt, gab ihn sein

\/7~ Vater nach Haarlein zu ESsajas van de Veldo in

' ^0 YEN die Lehre. Nach einem Jahre kam er als

vollendeter Moistor in seino Vaterstadt zurück

llml verheirathete sioh 1618 daselbst. Schnell gelangte er au Wohlstand

jjjra Ansidien. Im Jahre 1640 gehörte er zum Vorstand der Londoner

Maiergüde, Ausser van ihck malte auch B, van der Holst sein Porträt;

nach einem anderen Hildniss machte Carl de Moor seino schöne Uadirung.

. j""' Tochter van Qoyen's verheirathete sich mit Jan Stoon. Nach

'"iihrakcn ist der Meister im April 1666 im Haag gestorben Eine

«effliohe Charakteristik van Qoyen's und seiner Eunetweiae lieferte

l,r - L. Vosmaer in dor „Zeitschr. f. bild. Kunst", Hand IX.

. Van Goyen hat auch radirt. Eino Folge von fünf Blättern, Dorf-an sichten und Marinen enthaltend und mit „Jan van Goyo" bezeichnet,"'"'») ihm angeschrieben. Miste Drucke mit dor Adresse Huyk Allaord,'■ w <utc. mit der von B. .1. Oticus. I'h. van der Kellen., in seinem'"''iamlisch-lläniisehon Pointre-Gravour, will jedocli in diesen Blätternmehr die notto und fosto Hand einos ICupl'orstochcrs als die lockeren'••ul spiolondon Striche eines Malers von van Qoyen's Art erkennen,Andererseits weist van der Kellen zwei erste eigenhändige EUdirungen^s Künstlors nach. 1. Kin Unicum im Amsterdamer Cabinet: eineMarino mit violon Schiffen, darunter ein kleines Boot, das dio Bezeichnung*Q- 1550 trägt. Das Blatt, achteckig und in gr. 4°, ist wonig aus-