Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
217
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VJX Nr. 1105 — 1109. 217

wir verweisen zur Orientirung auf jenen Artikel. Ausser der dortgegebenen Bezeichnung bediente er sich des hier mitgetheilten Mono-grammesj auch die blossen, nicht zum Monogramme zusammengezogenenBuchstaben VDH kommen vor Von .seinen übrigen Signaturen wirdanter VH die Rede sein.

1105. Brulliot und Nagler schreiben dieses Zeichen einem sonst

nicht gekannten Kupferstecher Namens van der Harts zu,v.BS&GjfiHA wogegen, und mit mehr Recht, Chr. Kramin die Blättor,

auf vvelchon sich dieses Zeichen findet, dem Anthony vander Haer zutheilt, einem am die Mitte des vorigon Jahrhunderts zuRottordam lebenden Kunstliebhaber. Letztere Blätter enthalten: Land-schaften mit Hütten und Mühlen, nach Ruysdael, 4; ferner vier AnsichtenUM Utrecht, nach II. Sa Hieven, kl. 4, und zwei Marinen nach P. Ooopse,Vi. 16. Ausserdom kennt man von van der Haer, und zwar mit demvollen Namen signirt, noch Blätter nach ,T. van der Meer, Weonix undN. Berchem.

1106. Man tindet ein in Kupfer gestochenes Blatt, welches

\TO T C 1 C-£- 12 männliche und weibliche Personen onsilbonetto

v. o. i.^.^.j. darstl ,ii t H n 7i i | ; ]Jr 17 z 2 L> Dor

Zeichner dieser Composition ist nach Börner der Goldschmied JohannSamuel Vigitill in Nürnberg, die Buchstaben I. <!. ('.. als jene deRstechen, können rorl&uflg nicht godoutet werden.

1107. Diese Marke, welche man auf Delftor Fayencen findet, wird-_^_. dem P. van Marum zugotheilt, welchor um 17(14 zu Dolft

\Lof eine Töpferei betrieb. Seine Arbeiten haben ein schönes^■—^ Kmail und sind farbig verziert.

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1108. Dieses Zeichens bedienten sich folgende Stcmpolschnoidor: Van. der Korst, Wardein in Woilburg 1749-1754. David vanV - D. K. der Kellen, geb. in Teilen 17(14, gest. zu Utrecht 1825.

Soine trefflichen Medaillon auf borühnito Marmor undwichtige Ereignisse verzeichnet Jminorzeol: De levans en werken der"■oll, en vlaam. Kunstschilders etc. II. gag 99.

David van der Kellen, der gleichnamigo Sohn dos Vorigon,geh. 1804 zu Amsterdam, bildete sich anfänglich zum Landschaftsmaler;l|| s, widmete sich aber später, unter Anleitung seines Vaters, haupt-sächlich der Medailleurkunst, Kr folgte Letzterem im Amte als k. Miinz-graveur; auch ernannte ihn 18.'!3 die Akademie in Amsterdam zu ihremMitgliede. Ueber seino Thätigkoit vorbroitot sich Ch. Kramm: Delevena en werlen der holt, en vlaam. Kunstschilders etc. III. pag. 844.

H09. David van der Kellen, Maler und Radircr zu Amsterdam,wo er 1827 als Sohn und Knkol der beidenoben erwähnten gleichnamigen Stompelschncidergeboren wurde. Kr machte soine Studion inAmsterdam unter Krusemann und in Düsseldorfunter Mücke. Die liier mitgetheilten Signaturenlanden wir auf den radirten Bl&ttern einer Folgemit niederländischen Aitorthumern, Gr. 4.