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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
213
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V C. Nr. 1080 — 1082. 213

1080. Johann Carl von Till. Maler und Radirer am die Mittedes 17. Jahrhunderts, ist bereits Band II. Nr. 818 eingeführt.

f-w Auch dieses Zeichen dürfte ilim angehören. Das V darin be-

Xj deutet: v ..... übereinstimmend mit A (von) in dorn unter Nr. 348

v des II. Bandos mitgotheilten Monogramme. Obiges Zeichen,

nur etwas kleiner, findet man auf folgonden drei Radirungen :

er l'.vangelist Johannes unter einem Baume die Apocalypso schreibend.

jW. 8. Ein Ritter mit Dame in Begleitung eines Hundes in einer

Landschaft promonirend. 12. Die Ansicht von Wolfenhüttel.' In der

Mitte vorn sitzt der Zeichner. Im Rande stehen vier lateinische Verse:

ofcracto malo triplici, Vrbs Wolverbyttum arco triumphas etc." Das

Reichen und somit auch die genannten Blätter wurden früher von

Kinigen dem J. C. Voederer zugeschrieben. Aber selbst der letztgenannte

Fospeet rülirt von v. Till ber: es ist nachgewiesen, dass sich derselbe

111 seine,- früheren Zeit in Wolt'enbüttel aufhielt.

1081. Dieses Zeichen, wahrscheinlich ein Künstlerzeichen, stehtP auf einem Holzschnitte der ersten lateinischen und

doutschen Ausgaben von Sebastian Brand's Narronschiff.

•VII

Die Darstellung Führt in der deutschen Ausgabe die

Unterschrift: Von nuweit Funden. Das Zeichen,welehem die Jahrzahl I liU beigefügt, Ist 1 notih nicht gedeutet, j wie dennÜberhaupi die Künstler, welche die Illustrationen zu jenem Gedichte"Werten, noch nicht ermittelt sind. Brand scheint durch einige Aeussc-ningen einen Antheil für sich selbst zu beanspruchen) wieweit aberWeh dieser Antheil erstreckt, ob es nur Andeutungen waren, die er demKünstler gab, oder 1 ob er selbst Entwürfe dazu zeichnete, inuss dahingestellt bleiben. Die Holzschnitte rühren von verschiedenen HändenJJ 01 ' and sind von ungleichem Werthe. Einige gehören zu den schönstenSchnitten des 15. Jahrhunderts.

1082. Crispin van Passe, Zeichner und Kupferstecher, geb.

am ir,5o n Arnemaiden auf Zeeland, hat bereits, Band II., Nr. 795,eine Stelle gefunden. Den dort mitgetheilten Monogrammen sind noch"«stehende nachzutragen, deren sieh der Kunst hu-am häutigsten bedient.u *t. Es ist jedoch dabei zu bemerken, dass er an einem gleichnamigen,»in 1580 Zl | Utrecht geborenen Sohn einen Gehilfen hatte, der ganz in der"eise des Vaters arbeitete und dieselben Zeichen gebrauchte, so dass es,

8 °hwer ist die Blätter der beiden Stecher auseinander zu halten. DieOben gegebenen ersten Zeichen stehen u. A. auf einem Blatte mit dem°t. I, ueus, (reicher nach recht* gewendet litzt. 8. Kerner auf einemBlatte aus der folge, welche die menschlichen Lehensaller zum Gegen-stände hat. Kund, mit Umschrift, 4. Das Zeichen mit der Jahrzahl

™det sieh miC „j,,,,,,, zar t gestoohenen Blatte mit der Madonna auf

'»' m Halbmonde und mit einer Strahlenglorie. Oval, mit lateinischerUmschrift, 4. Das Weine Zeichen steht auf kleinen Blättern, welchejjjjter mythologischen Gottheiten die Jahreszeiten vorstellen. 16, Die

»'"'igen Zeichen kommen auf Bildnissen und verschiedenen anderen Dar-'tellungon vor.