210 VC. No. 10Ü1 — 1066.
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1061. Dieses angedeutete Monogramm mit der JahTzahl 1:657 fandsich, in einem Täfelohen stehend, auf einer Zeichnung'4er
' / SSI ehemaligen Hoohwiesner'sehenSammlung. Vrgl.den Katalogder Sammlung p. i>7. Die Zeichnung war eine Cople vonDüror's: Geburt ChriatL Süsgeu, p. 4, will diese Zeichnung auch imStiche von der Originalseite gesehen haben und genau auch mit obigemMonogramm, Bei Bartsch findet sich diese Copie nicht erwähnt undos schoint fast als habe Sttsgen die Zeichnung irrthUmlicher Weise füroinon Kupferstich angesehen.
1062. Carl Baron von Vittinghoff, Kunstliebhaber, geb. zu Prees-
__. bürg 1727, gest. zu Wien 182l>, malte und radirte Land-
\Q; •ohaften und Thiere. Von den Zeichen, deren er sich auf
soinon zahlreichen radirten Blattern bediente, ist bereit! im
zweiton Bando unseres Werkes unter (!. V. die Kode gewesen; auch inder hier wiodergogehonen Weise kommt sein Monogramm vor.
1063. cias Jansz de Visscher, Zeichher, Kupferstecher und Kunst-x -, handler, geb. zu Amsterdam um 1550, gest. um L612j bediente
\pr sich dieses Zeichons. Wir kommen weiter unter auf die Signa-taren Visscliors zurück.
1064. Vincent Goyrand, Kartenmacher, welcher unter der Regier-ung des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1589 Kilo) in Paris
lohto. Er war vermuthlicb auch Formscnnelder so,
dass dio Spielkarten, welch* sich noch hie und davon ihm tindon, auch als soin eigenes Fabrikat be-trachtet werden dürften. „In Ch&tto's Facts andSpeculations of tho origin and History of PlayingCards. London 181.S". sind vier Valets einer solchenKarte abgebildot. In zwei Blättern findet sich das Namensaeichen dosV. Goyrand. Das orsto Zeichen ist links unten im Pique-Buben ange-bracht, Dieser hält oinon Stab in der Rechten und einen Falken aufder linkon Hand. Oben stobt: VALE8 DEN I OELB8SB, in IrrigerSchreibart statt „Valot do Noblosso". Das zweite Schildchen mit V A,anschoinlich V C, findet sieh links gegen unten im Coeur-Buben, dieserhat den Hut untor seinem linken Arme, und das Herz sieht man rechtsoben. Links oben stobt« VALE TE | ECOVRT, statt „Valot de Court."Eino vollständige Beschreibung der Spielkarte gibt Chatte nicht.
1065. Unbekannter Meister aus der ersten Hälfte des 16. Jahr-•yrn hundert», Das Zeichen steht auf einem Stiche mit der jagenden
Diana: sie schreitet nach rechts und bat zwei Hundt; an derLeino, drei andere noch neben sich. Kechts sieht man einen Hirten boidor Heordo, links Gebäude unter Bäumen. Br. 11 Z., H. 8 Z. 10 L.Das Zeichen, welcbos sich unten rechts findot, ist mit V. Caooianemicjerklärt wordon; Andero haben dort Stich dorn .1. Bonasoue zugotheilt.Jodoch scheint er, seiner Behandlung nach, koinom dor beiden Künstleranzugehören.
1066. A. van Croos jun., Landschaftsmaler aus dem Haag, wardor Sohn oinos gleichnamigen Künstlers, welche! ebenfalls
YTi^ttr) Landschaften mit Figuren malte, aber tiefor steht als dor, Sohn. Soino Bilder sind steif, und grau im Ton. A. van
Croos jun. fand auch im Künstler-Loxikon oino Stollo, os ist aber nichtrichtig, wenn es dort hoisat, dass die Bilder dos jüngeren van Croosjenen des P. Molyn gleichen. Er scheint ehor don J. Uoth nachgeahmtzu haben, wiewohl nicht mit sonderlichem Erfolge, du er sich nicht von