204 V A. No. 1028 — 1031.
seite radirt hat. Es stellt Christus und dio Saraariterin am Brunnendar. Kl. Qu. Fol.
1028. Giacomo Guarana, auch Varana genannt, Maler und ßadiror
von Venedig, geb. 1716, gest. 1770. anfanglich Sob.Varana in. Bicci's, dann J. B. Tiepolo's Schüler. VerschiedeneVarana pinx. Künstler haben nach ihm gestochen und auf diesen
Blättern ist er öfters Varana genannt; so auf einemBlatte mit der Diana und anderen Gottheiton, von Fr. Bartolozzi. Gr.Fol. und auf einem Blatte mit Hagar in dor Wüste, von F. Berardi.Gr. Fol. Einige von Guarana selbst nach seiner eigenen Erfindung goätztoBlätter finden sich im Künstlor-Lexikon verzeichnet.
1029. Joseph Varin, Zoichner und Kupferstechor, geb. zu ChälonsVavin 1740, gest. zu Paris 1800, wolcher zahlroicho Blättor, einzelne
" sowohl, wie solche zur Illustration literarischer Werke, gelie-fert hat. Einige der Blätter sind mit dorn blossen Goschlechtsnamonbezeichnet, wovon wir hior Act nehmen, um einer Verwechslung desKünstlers mit einem soinor Namensvettern vorzubougen. Es gibt noch dreiKupforstocher Namens Varin. Bio also bezeichneten Blätter, soweitwir dieselben konnon, sind:
Vue perspective de la Gare do Paris Do la Foss dcl. Varin sc.Gr. Qu. Fol.
Vue du nouveau jardin du Palais royal. Varin fec. Qu. Fol.
1030. V. A. Salvirch, Medailleur, lebte in dor zwoiton Hälfte des
18. Jahrhundorts in Venedig. Er «chnitt den Stempel zuVT_/V.«5*. den 10 Lirastücken von 1797. Dann hat man von ihm
eine schöne Brouzemcdaillo auf die Wiederherstellung derOrdnung durch Cocastellio. Der Avers zeigt eine sitzondo weiblicheFigur mit Schwert und Waage: V. C. Cocastellio. Com. Praof. ItaliaoOrdinandae etc. AN. MDCCIX.
1031. Hieronymus Vasallo, Stempekchneider in Genua, 1800—1807,Tri» ti und in Mailand von 1808—181!l, hinterlioss schöne Gepräge.
welche zuweilon in diosor Woise gozeichnot sind. Ausser-dem bediente er sich noch dos Zeichens H. V. F.
1032. Andrea Vannucchi gen. Del Sarto, Maler von Florenz,
1487—lf)Sl, dessen Monogramm im orstenVi" >S 'T^VDj&XIII Baml ° unsores Werkes mitgethoilt worden,
soll, nach Brulliot, I. No. 731, auf einigonseiner Bilder sich auch dieser Bezeichnung bodient haben. Wir könnennicht angeben auf welchen und linden auch anderwärts keine Notiz darüber.
1033. Unbekannter Büchsenschmied. Das Zeichen steht auf oinertAA- reich ornamontirton Radsehlossbiichso des bayerischen National-
"P musoums zu München. Am Kolben bolindot sich das Wappenvon Bayorn und der Pfalz, darüber die Jahreszahl 15(11.
1034. Agostino Veneziano, der berühmte Kupferstechor, hat borcits,
nebst seinen Bozeichungon, im ersten Bande unseres WorkesW ~\f, eine eingehende Besprechung gefunden. Nach Einigen hätte
er sich noch des hior mitgetheilten Zeichens bedient. Das-selbe findet sich auf oinem Blatte mit oiner Arabeske, gebildet aus einemnackten Kinde, das dio Armo übor die Brust gekreuzt hat und zwischenzwei anderen Kindern steht, welche es an den Haaren halten. DasZeichen ist auf einer Lampe obon in der Mitto der Darstellung ange-bracht. Bartsch XIV.. No. r>74, boschreibt das Blatt, sagt aber, dass