Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
142
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14a TH. Nr. 683-684.

Die Kraft, die Weisheit, die Gerechtigkeit und der Friede nachSchwind.

Sechs Darstellungen aus dem Leben der heil. Elisabeth, nachSchwind.

Zehn Illustrationen zu deutschen Godiehten, nach Scholl.

Moses Begräbnis», nach Jäger.

Die Werkstatt Joseph's nach Millais.

Ein und zwanzig Fliese, nach Maclise.

Mater amabilis, nach Peschel.

Das Bildniss des Dichtors Otto Ludwig, nach Gey.

Dasselbe Bildniss, nach des Künstlers eigener Zeichnung radirt.

Ein Kriegsschuld, nach Härtel.

Aestas und Auctumnus, nach Wislicenus.

Zwei Titelvignetten, nach Hübner.

Der heil. Rodriguoz, nach Murillo.

Jacob und Bahel, nach Giorgione,

Christus am Kreuz, nach Dürer.

Die eixtinisclie Madonna, nach Raphael.

Das Opfer Abrahams, nach Raphael

Die Verkündigung Noahs, aach Raphael.

Die vior Darstellungen im Zimmer des Heliodor, nach Baphael.Auf einer Platte.

Die Madonna mit dem heil. Georg, nach Oorrogio.

Drei Folgen von landschaftlichen Skizzen, vom Künstler nach derNatur gezeichnet und radirt, wovon die eine Folge, von 12 Blättern:Meissner Skizzen, die beiden andern von je 10 Blättern: Skizzen ausder Umgebung Dresdens, betitelt sind. Blätter diesor Folgen sind mitdem abgekürzten Namen des Künstlers: Th. Lgr. signirt.Form schnitte:

Zwei Blätter, Kindergruppen enthaltend, nach dor eigenen Zeichnung.Die Blätter tragen ein aus T. L. gebildetes Monogramm.

683. Theodor Mintrop, Maler und Zeichner, geb. 1814 in Bark-hofen bei Werden an der Ruhr, gest. 30. Juni 1870 zu

(Jl^A/t Düsseldorf, war bis zu seinem 30. Jahre Bauerknecht, naeh-' dem er in Münster und Wesel drei Jahre bei der Artilleriegedient hatte. Der Genremalor Ed. Gesollschap, welcher auf einerStudienreise zufällig Proben von Mintrop's ungewöhnlichem Talentesah, veranlasste ihn nach Düsseldorf zu gohen und sich auf der dortigenAkademie der Malerei zu widmon. Sein erstes Bild war eine Madonnamit Christus und Johannos, wolches sich gegenwärtig in der städtischenGalerio zu Düssoldorf befindet. Ein Engelständchen, ein grosses Altar-gemälde für die Kirche in Werden und viele andere Bilder reihten sichan; vornehmlich aber waren es seine gezeichneten Compositionen,welche seinen künstlerischen Ruf gründeten. In einem Cyklus derartigerCompositionen zu dem Märchen: König Heinzolmann, von einigen 60Blättern, kommt die obige Bezeichnung vor.

684. T. H. Maus, Maler, welcher in der zweiton Hälfte desj 17. Jahrhunderts in Holland thätig war. Soine

Cfkj n k/ c u Lebensverhältnisse sind unbekannt. Er malteC/7 ls\Ji(J- Städteansichten und Winterlandschaften; letzterein der Manier des Klaas Molenaer. In der k.k. Gemälde-Galerie im Belvedere zu Wien befindot sich von ihm eineWinterlandschaft mit Schlittschuhläufern, welche die obige Bezeichnungmit der Jahreszahl 1687 trägt. Ebenso sind einige derartige Landschaftender Dresdner Galerie, aus dem Jahre 1677, signirt.