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TH. Nr. 644 — 649.
Stempel des Waffonschmiodos Domingo de Aquirre, welcherin Tolodo thätig war. Kr war ein Sohn dos Fortunodo Aquirro, eines ebonfalls gerahmten Toledoner Waffen-schmiedes.
645. Zeiohon unbokannter onglischer Goldschmiede.
646. Theodor Hildebrandt, Maler und Eadirer, geb. am 2. Juli1804 zu Stettin, gest. am 29. Soptember 1874 zuDüsseldorf. Er war ein Schülor Wilhelm v. Schadow's,welchem er 1826 von Eorlin nach Düsseldorf folgte.Dort gehörte Hildobrand bald zu den gefeiertstenKünstlern der aufblühenden Düsseldorfer Schule; 1886wurde or Professor an der Akademie, welcho Stellunger bis wonigo Jahre vor seinom Tode inue hatte. ImAnfang der fünfziger Jahre wurde der Künstlor voneiner Geisteskrankheit befallen, von der er zwar ziemlich bald gonas,nach deren Verschwinden aber soine künstlerische Thiitigkeit sich als ge-brochen orwios. Vorscliiedono seiner früheren Gemälde, lyrisch-roman-tischo Gcgonständo behandelnd, sind durch Stich und Lithographievervielfältigt worden und haben seinen Namon eino Zoit lang sehrpopulär gemacht. Wir nennen die Söhne Eduards, Romeo und Julia,dor Krioger und sein Kind u. s. w. Auch als Bildnissmaler loistete orTreffliches.
Das obige orsto /eichen limlot sich auf Historienbildern und Bild-nissen aus seiner früheren Zeit. Das zweito Zeichen sieht man aufoinor radirten Randverzierung in den Liodcrn eines Malers (R. Roinick).Düsseldorf 1838. Sie -gehört zum Gedichto: Der Blcicherin Nachtlied.
647.Th.
648.
Th.
649.
Nach Heinoke, Diet. 111. '225, findet .sich diese Signaturauf oinem Stiche zu Molitees Comödien, nach Fr. Boncher.Kl. 4. Brulliot vermuthot don boroits unter dem Zeichen T.orwähnton Sammler und Radircr J. A. Crozat, Baron de Thiershinter dieser Signatur.
Anton Moritz Fürchtegott Thessel, Landschaftsmaler, geb.1880zu Würzen im Königreiche Sachsen, gest. 1873 zu Dresden.Er malte hauptsächlich Ansichten aus der Schweiz und Tyrol.Einige derartige Bilder sind in dieser Weise bozeichnot; diemoisten jedoch tragen den ausgeschriebenen Namen.
Bei der Deutung dieses Zeichens auf alten Handzeiohnungendürfte auch Theodor Helmbrecker oder Hembrecker zu be-ll; rücksichtigen sein. Derselbe war von Hartem und starb Endedes 17. Jahrhundorts in Italien, wo er als Maler lange Zeittliiitig war. Kr soll sieh dieses Zeichens bedient habon.