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Bischof von Lincoln sein, welcher 1553 im Parlamente gegen die Ein-führung der katholischen Religion ciferto, so könnte der StecherThomas Gcminus oder Gominie heissen. Derselbe ist einer der ältosten,bekannten onglischon Stocher; er lebto in Blackfriars und pifblicirte1545 eine Uoborsotzung von Vesalius' Anatomy, zu welchem er dieHolzschnitte der Originalausgabe in Kupfer copirto. Auch ein Orna-montalwcrk in Umrissstichen ist von ihm bekannt. — Uelirigens könntebei der Doutnng des obigen Zoichens auch oin soinor Zeit sehr ge-schätzter dänischer Künstler, Tobias Gemperlin, in Frage kommen.
636. Im Museum zu Neapel befindet sich ein Gemälde mit den
Halbfiguren des heil. Franziscus von Assisi und des
Tp> heil Antonius von Padua. Beide Heiligen habenIx • Bücher in den Händon. In dem Buche des orsterensteht T , im Bucho des andern G. Einige Kunst-gelehrte habon in diesen Buchstaben die Namensbozoichnung des TaddcoGaddi, geb. um 1300, gest. 1366, findon wollen. Jedenfalls gehört dasGemäldo dor altitalionischen Schulo an.
637, Theodore Gudin, Marinemaler, geh 1802 zu Paris, besuchte, eino Zeit lang das Atolier Girodot - Trioson's, gab abertyßjcnr, bald die akademisch-classischon Traditionen seines
,7 75 Co. Lehrors auf und schloss sich dor romantischon Rielitungan. Er malte Landschaften und spätor fast nur Soostücko.Schon seine Erstlingsarboitcn fanden eine giinstigo Aufnahme. Dieselbenwaren nicht ohne Verdienste und gaben das Wellenleben dos Meeres,das Spiel des Sonnenlichts, don Zug dor Lüfte mit lebondiger Farbon-wirkung wiedor. Allein die Leichtigkeit, mit der er arbeitete, seineraschon Erfolgo und die Ueberhäufung mit Aufträgen, verleitoto ihn zueiner Bravourmalerei, die, ohne, um Naturwahrheit und Detaillirungsich zu kümmern, schliesslich nur noch eine dekorative Massenwirkunganstrebte. Unter den Aufträgen, welche dem Künstler zu Theil wurden,sind die Bildor für das historische Museum in Versailles hervorzuheben.Er lieferto für dasselbe in don Jahron von 1838 — 1848 gegen hundertSeoschlachton älterer und neuoror Zeit. Mit einer reichen Engländerinvorhoirathot, lebte Gudin in Paris in glänzenden Verhältnissen; seinHaus war lange der Versammlungsort literarischer und künstlerischerGesellschaften.
Das obige Zeichen findot sich in einer Folgo von radirton Land-schaften und Marinen Das erste Heft, von sechs Blättern , erschienbei M |lns Boullie zu Paris,
638. Eino unbekannte Pariser Porzellan-Fabrik bediente sichdieser Marke.
T.Gr
Paris.
T
639. Heinrich Tanck, Seemaler, geb. zu Hamburg 1808. Denersten Unterricht in der Kunst orhiolt er in Kopenhagen undvollendete hierauf seine Bildung in München. Uobor seineArbeiten, von denen einige dieses Monogramm (ragen, ver-breitet sich das Künstler-Lexikon.