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welchen man lange Zeit irrthiimlich Theodor de Keyser nannte. .Seineuns bokannt gewordenen Bildor sind von 1616 —1650 datirt, meistkommt auf ihnen das eine oder andere der hier nriedergegebenen Mono-gramme vor.
595. Thomas de Leu, Zeichner und Kupfersteeher, geb. 1562 zu
Paris und Schüler A. Caron's. Er übte seine Kunst in-. x) Amsterdam im Geschmack der Wierix, theils nach eigene]
7 .g. C■ Zeichnung, theils nach andern Künstlern. Sein Grab-stichel ist zierlich, aber etwas kalt. Er soll gegen 1620gestorben sein. Seine Arbeiten sind mit dem vollenNamen oder auch mit T. d. 1. und Tb. d. 1. signirt. Man kenntfolgende Blätter von ihm:
Heinrich III., König von Frankreich und Polen. — Heinrich vonBourbon, Prinz v. Comic, im Alter von neun Jahren. — MonsieurCesar, fttnf Jahr alt. — Heinrich IV., in der Blutung, auf dem Thronesitzend. — Derselbe, im Ornato mit der Krone. Oval 4. — Die BüstenHeinrichs IV. und dor Maria v. Medici, nach Quenel. — Maria von.Medici. — Maria, Königin von Schottland und Prankreich. — Carl vonBourbon, Graf v. Soisson. -- Mnrgarethe von Valois. — Philipp II. vonSpanien. — Franz 1. von Frankreich. — Franz von Bourbon, Prinz v.Conty. — Die Krönung Ludwig Xlll. — Carl von Lothringen. —Heinrich von Savoyen, Herzog von Nemours. — Heinrich von Mont-moroncy. — Louiso von Lothringen. — Carl, Herzog von Nevers.Carl, Herzog von Montponsior. — Hoinrich, Herzog von Bar. DerCardinal von Vendöme. — Montaigne. — Charles de Gontaut de Byron,Marschall von Frankreich. — Mr. Louis Servin. — Antonius de Murat,Senator Parisiensis. - Guido de la Voau. — Bortrand d'Argontrc, 1604.— Vorstehende Blätter sind theils 4.. theils 8.
Prometheus an den Felsen geschlossen, nach Tizian, Pol. Mariamit dem Kinde, nach F. Vanni, 8. — Die Bekehrung des Saulus. —Ecco homo. — Die Sibyllen 12 Blätter. 4. — 1:3 lil. Einsiedler,mit C. van Bocke] und E, Charpy gestochen. — Enge) und Erzengel,8 Blätter. — Martyrologiuni S. Virginum, 24 lil. — Das Leben desh. Franziskus, 25 Bl. — Die Gerechtigkeit belohnt die Mühen desLandmannes, nach F. Zucchero.
596. Theodor Lubieniecki, nicht Lubionisky, wie Brnlliot irrig
schreibt. Er war Malor und Badiror und wurdenach dorn polnischon Malorloxikon, SlownikIfii^ Malarzöw polskich etc., von Edward Rastawiocki,dem wir auch die richtige Namonsschreibungdes Künstlers entnommen, 1653 zu Krakau ge-boren. Er war Schiilor von J. Stur in Hamburg, später von Lairessoin Amsterdam. Als sein Todesjahr wird das Jahr 1729 angogoben.Lubieniecki malte Historienbilder und Landschaften. Auch hat manvon ihm oino Folge von sechs radirten landschaftlichen Darstellungen,welche mit Euinon und Figuren staffirt sind. Dio Blätter sind theilsmit dem vollen Namen des Künstlers, theils mit obiger Kürzimg, wolchemit Theodore de Lubieniecki zu lesen ist, bezeichnet.
597. Unbekannter Maler. Brulliot fand dieses Zoichon auf oinoin, t Soestück, welches Gemälde in der Behandlung auf einen der
K D Teniers ihm zu deuten schion. Sicher, sagt dor genannto-' Schriftsteller, gehörte das Bild einem uederiindischen Künstler
des 17. Jahrhunderts an.