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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
109
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TA. Nr. 525 — 527. 109

CIO.IOC. XXXV. Arcus, Pogmata Icones«. » Pet. Paolo Rubonio in-ventas nt deüneatas, Inseriptionibua omabat et commont. lHuatrabatCa8perius Qeyartius. Iconum tabolas ex Archotypis lluhenianis delinoavitet sculpsit Theod. a Tuldon. Antverpiae apud Joannem Meureium."Am Bude: „Antverpiae oxeudebat Joannes Monrsius typographus jtrratus,anno ualutis <!!:>. ICC.XLII." Gr. Pol.

525. Unbekannter Töpfer oder Maler, welcher in Delft thätig_______ war und Fayencen in dieser Welse bezeichnete.

7V>1719

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526. Theodor (V) Wilhelm Achtermann, Bildhauer, gel). 15. Aug.

1790 in Münster (Westphalen) als Sohn eines armenSchroinornioistors, war liis lu seinem 28. Jahre Land-mann, erlernte hierauf «las Tischlerhandwerk und zeich-nete sieh bald durch Schnitzarbeiten aus. Mehr undmehr den künstlerischen Beruf in sich fühlend, ging erin seinem 32. Jahre nach Herlin und begann auf derdortigen Akademie seine Studien; seine raschen Fortschritte öffnetenihm das Atelier Bauch'a und später Tieck's. Seine künstlerische Aus-bildung vollendete er zu Born, wo er bleibenden Aufenthalt nahm. VonMaus aus mit Vorliebe religiöse Gegenstände behandelnd, folgte erfortan ausschliesslich der streng kirchlichen Richtung, welche in derMalerei Ovcrbeek und seine Nachfolger vertreten. Die berühmtestenvon seinen Werken linden sich im Dom zu Münster: eine Pinta- unddie Kolossalgruppe der Kreuzabnahme; Arbeiten, über welche die Ur-thoile weit auseinandergehen. Immerhin aber lassen sich Achtermann'sWerken, bei lleissiger Ausführung, würdige Einfachheit der Auflassungund warme Empfindung nicht absprechen.

527. Das erste dieser Zeichen, welches nebenstehend vergrössert| 1 ist, hat einige Aehnlichkeit mit jenem, welches

^' Bartsch P. gr. IX. Monogr. 307 gibt, nur fohlt beiD J_) dem genannten Schriftsteller der Strich durch denoben) Thoil des B, welcher aber nicht zufällig ist.Diesos Monogramm steht links an der Säule einer architektonischenUmfassung, in welcher ein Wappen angebracht ist. TJobor don beidenWappenhaltern steht auf einer Bandrolle links und rochts dor Namedos Eigonthümors: HANNS MAßSTALLER, und obon auf. dem quersich fortsetzenden Bande liest man: 1 GOTT 5 ALEIN 00 DIE « EHB4.Oben über dem Bogen erscheint Gott Vater in Wolkon und am Bogenherum steht in thoils zusammengezogenen Buchstaben: GELOBET .SEI PKB NAM DES HEB PER GEMACHT HAT. HIMEL. V. EB.Unter dem Wappen ist eine Landschaft mit einer Burg rochts undlinks, dann ein Bittor zu Pford und ein an den Baum gebundenesPferd. H. der Platto 7 Z. 10«/, L, Breite 6 Z. 1 L.

P/iosos Wappen schoint Arbeit eines Goldschmieds zu sein undnur durch Vergleich kann man finden, ob der Stecher jener Mono-grammist TB. ist, dessen Bartsch erwähnt. Dieser bediente sich auch