Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
42
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42 SP. Nr. 231-284

gr. fol. Diosor Titol findet sich in einem Lorbeerkränze, wolcher vonSchwoifwerk umgobon ist. Der Schnitt der Blätter ist sehr gut, dieZeichnung hat aber weniger Werth. Das Monogramm bozieht sich kaumauf den Zcichnor.

231. Unbekannter Formschneider, wahrscheinlich der sächsischenSchule, um 1530.

Obiges Monogramm findet man auf einem Blatte in folgenderSchrift: liekentnis des glauben* Dr. Mart. Luthers, mit jeurtzeglassen I). Uieronymi Dungershcym. Ixyptzek durch Valtin SchumaJi1530. 4. Es stellt Christus am Oolbergo mit den schlafonden Jüngerndar. Links obon auf dem Felsen erscheinen Engel mit Kelch undLeidons-werkzeugen. Ein zweites Blatt in derselben Schrift, aber ohno Mono-gramm , stellt St. Hioronymiis in der Wüste mit dem Löwen dar. Inden Randleisten sind Büsten von Heiligen.

Das Schlussblatt enthält in 12 Abtheilungen Sccnen aus dem Lobonder hl. Jungfrau unter dem Titel: Typus Panthali doi gonitricis virginisMarie, gr. 8.

Die genannten Blätter verkünden einen ebenso geschickton Zeichner,als Formschneider, Die Oranaeh'scho Schulo ist unverkennbar.

232. Dieses Zeichen findet sich, nobon dorn Jost Ammann's, auf

foinem Formenschnitt, welcher cino Schlacht zwischen Israelitonund Kananitorn darstellt. Amman ist dor Zeichner, und deruns unbekannte Mouogrammist der Formschneider des Blattes.Dassolbe ist in der Foyorabend'schen Bibel von 1569 enthalten. H. 4 Z.,Br. 5 Z. 2 L.

233. Peter Salzburger, Formschneider, dor um 1527 zu Leipzig

•jp. oder in Dresden, und später in Wittenberg für don Buchdrucker

<jty Hans Luft gearbeitet und sich diesos Zeichens bedient haben

"* ' soll. Letztores kommt auf JVrmschnitten der Luft'schen Bibol-

ausgaben vor. Wohl der Monogrammist unter Nr. 230 und 231.

234. Etienne Duperao, Maler, Architekt und Radiror zu Paris,gest. 1601, dessen Monogramm bereits mitgotheilt wordon,

S. P. hat der hier folgenden Bezeichnungen auf seinen Radirungonsich noch bedient.

Die Initialen S P kommon auf oiner Landschaft vor,

C("5"JP°F° wolcho mit der Flucht nach Aegypton staffirt ist.~V -. - j j)j 0 Buchstabon SPP, in einer Tablotto, finden sich

auf einer Landschaft mit antiken Bauroston, sodann auf einem Blattemit dem im Quoll sich spiegelnden Narzius, wio auf einem Blatte mitdem hl Hioronymus.

„ Die dritte Bezeichnung, mit dorn Mercurstabo, steht

c \? p.T. 'inf zwei'Blättern, welcho die hl. Magdalena und den,ä*jä- A hl. Hioronymus vorstellen. Einigo wollen in dem letzt-genannten Blatte eine Tizian'seho Composition finden;Robert-Duniesnil meint jedoch, dass dasselbe auch indor Erfindung Doperae angehöre, Noch kommt dasZoichon, wio oben angegeben, in einer Tablotto, aufdem Piano dor Stadt Neapel vor, den Duperac imJahro 1566 gestochen hat.Dio übrigen Blätter seines Werkes, das Kobert-Dumesnil in seinem„Peintro-Graveur francais" beschrieben, sind mit dem im vorigen Bandemitgetheilten Monogramm, oder auch mit S. du p. F, oder mit dem vollenNamon signirt. Letzterer ist bald du Pörac, bald Duperac goschriebon.