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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
20
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20 SK. Nr. 112—117.

112. Johann Wilhelm Sehirmer, namhafter Landschaftsmaler

~~j und Radirer. geb.

-s- •Tv z " Jiilil!h 1807,

ffj -j. f I X fessor an der Aka-

iT) h^ v -r^ deroie an Düsseldorf

-w T| y t^t- Ä IJ und seit 1853 Di-

\ /\ / VV --r- JT 7 ri!kt(ir der öenge-

>/ >/ ^V y\. / gründeten Kunst-

V \/ schule zu Karlsruli«,

gest 1803. Die gegebenen Monogramme .stoben auf Gemälden desMeisters, sowie auf einigen Radirungen desselben. Von letzteren nenneich das schöne Blatt mit der Sturmlandacbaft, Qu. f, und die letztePlatte lies Künstlers l'an und die Nymphen, Gr. f. A. :■!(.).

113. Sebastian Kirchmeier, Malor von Kegensburg, lobte gegen/ry Endo des 16. und zu Anfang dos 17. Jahrhunderts.

x' Der historische Verein zu Kegensburg besitzt von ihm eine

xJJV Kreuzabnahme, mit 1590 und dem obigen Monogramm bezeichnet,

und eine Kreuzigung, mit 1610 und demselben Monogramm. Waagen,Kunstw. und Künstler in Deutschland II. p. 127, erklärt diese Bilderfür Arbeiten eines schwachen, unter italienischem Einlluas stellendenMalers.

In der Sammlung Oottingon-VVallerstein befanden sich zwei Sopia-zeichnungen: St. Paulus in seiner Blindheit betend; und ein alterKönig (David?) zum Himmel die Hände faltend, rechts vorn sein Thron.im Haie das knieeude Volk. Beide Blätter waren „/. 6. 2. . r >. S. K. u..ignii't und wurden S. Kirehmeier zugetbcilt.

114. Karel Slabbaert, Maler und Radirer der holländischen Schule,iv/ um Mitte des 17. Jahrhunderts. Es sind nur wenige Arbeiten

S<jf seiner Hand auf uns gekommen. Van der Celles erwähnt ein

T " kleines Portrait , welches mit don verschlungenen Buchstaben

K. und S. bezeichnet ist. Obige Wiedergabe des Monogramms ist keine

diplomatisch treue. Die wenigen Radizangen, welche man von dem

Künstler kennt, sind mit seinem ausgeschriebenen Namen signirt.

115. Unbekannter Holzschneider, gegen Ende des 16. .lahrhun-Xyr derts in Sachsen thätig. Das /eichen findet sich auf einem<f\^ Blatte in einer Folge von Bildnissen, betitelt: Baltasaris Ment.iii'. V. Siambuch, darinnen vermeldet wie das Königreich eu Sachsen einHe.riogthunib worden, die licligion und Herrschaft geendert w. .«. w.Gedruckt zu Wittenberg bei Paul Helwigs 1601.

116. Das Zeichen kommt auf einer Kolge von zwölf kleinente Holzschnitten, welche die Monate darstellen, vor. Einige Blätterff darunter sind theils unbezeiohnet. theils mit einem aus P. A. lt.liestehenden Monogramme vorsehen. EL 1 Z., Br. 1 Z. 4 L.

Diese Darstellungen sind auf einem Blatte gedruckt in folgendemWerke: Weinbuch: Bas ist Von baw vnd püeg und brauch desWeins etc. Durch Johann Rasch so Wien an Tag geben. Münchenbei Adam Berg. 0. J., 4.

117. Dieses Zeichen findet sich auf neun blaugetuschteu l'Vder-(l ^ -"^ Zeichnungen in der Kupferstich-Sammlung zu Stutt-TS VJ , gart, Sanimolband p. 61, welche Tbierfrazzen, ('arri-

f—f- — -\ /JÖi caturen nach Lionardo da Vinci enthalten und dieArbeiten eines deutschen Künstlers sind.