Nachträge und Berichtigungen.
2876. Den unbekannten Formschneider mit diesem Zeichen haben(ifM) wir II. No. lKX'i bereits eingeführt, und dabei die VermnthungV^y ausgesprochen, dass er der holländischen Schule angehöre. G.Duplessis, Histoiro de la gravure en France p. 45, fand aber Grund,ihn der französischen Schule zu vindiciren. Er kennt sechs Blättermit der Geschichte des Moses, aber nur jenes mit Moses vor Pharaound der Scene mit den Schlangen hat das gegebene Zeichen, welchesgenauer seyn wird, als im ersten Artikel. Die Zeichnung zum Schnittegehört dem Martin Hcemskerk an, und daher lag es nahe, den Form-schneider in den Niederlanden zu vermuthen. Das letzte Blatt mitder Geschichte des Moses hat die Adresse: A Paris par MartinBonnemer et Clement Boussy, rue Monlorgueil, ä PEschiquier artet-privüige du roy. Man findet auch noch mehrere andere Holzschnittedieser Art, es kommt aber auf keinem das Zeichen vor.
2877. Unbekannter Formschneider, welcher um 1580 in Venedig!i, thätig war. In der Biblia Malermi. Venelia 1505, ist ein
t-i TT\ / Metallschnitt, welcher Christus am Kreuze, Maria und Jo-T iW haiinesjn einer Einfassung von Säulen vorstellt. Unten undoben sind je fünf kleine, vignettenartige Vorstellungen, und darüberChristus mit den Marterwerkzeugen. H. 10 Z. 11 L. Br. 6 Z. 11 L.Dieses Blatt ist noch in der älteren Weise behandelt, und es istdaher möglich, dass es schon in einer früheren Ausgabe der Bibelvorkomme. In diesem Falle hat der Formschneider vor 1580 gearbeitet.
2878. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte^ des 10. Jahrhunderts in Paris thätig war. Man findet
eine Folge von sechs Blättern mit Darstellungen aus demBuche der Könige. Auf jenem mit David, wie er demGoliath das Haupt vom Rumpfe trennt, stehen die Initia-len FG, die anderen Blätter tragen des zweite Zeichen.
2879. Friedrich Hennert, Landschaftsmaler, geb. zu Soest 1813,machte seine Studien auf der Akademie in Düs-
an W. Schirmer an,i Professor zu seyn, die land-schaftliche Richtung vertrat. Hennert trat 1832 mit Werken auf, so-wohl mit Landschaften und Ansichten nach der Natur, als nach eigenerComposition. Seine Gemälde sind zahlreich, theils durch die Verlos-ungen der Kunstvereine, theils durch unmittelbaren Ankauf in ver-schiedenem Besitz. Heunert eiferte von jeher den berühmten MeisternSchirmer und Scheuren nach, und wurde dafür mit Beifall belohnt.Auf einigen Gemälden dieses Künstlers kommen die Initialen desNamens vor, doch wechselt natürlich die Jahrzahl.
Monogrammlstcn Dd. III, 70
FG,
7— t ] [ / machte seine Studien auf de18 r r/So s °hlorf, und schloss sich da/ II welcher damals, ohne Professc